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Vom Drohnenblick zur Modestrecke: Der Fotograf Hakan Demirdas arbeitet seit ungefähr zehn Jahren an unterschiedlichen fotografischen Themen und hat zuletzt ein Fashion-Shooting in einer ungewöhnlichen Location realisiert. Das Besondere daran: Er kombinierte eine industrielle Kulisse mit einem modernen Licht-Setup — ein Beispiel dafür, warum flexible Studiotechnik heute für Außentermine immer wichtiger ist.
Ein Weg durch Genres
Hakan nennt sich bewusst einen Generalisten. Seine Laufbahn führte ihn von Panoramen über die Straßenszene bis hin zu Hochzeitsreportagen, wo er Gefühlsmomente einfängt. Später kamen Auto- und Produktfotografie hinzu — Bereiche, in denen ihn Formen, Reflexionen und Detailtreue besonders reizen.
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Kurz gesagt: Er sucht stets neue Herausforderungen und passt seinen Stil dem Sujet an. Das macht ihn für Aufträge interessant, die verschiedene Anforderungen an Licht und Technik stellen.
Industriehalle statt Studio
Für das jüngste Shooting wich Hakan aus dem klassischen Studio in eine **Autofolierhalle** aus — eine Entscheidung mit praktischem Nutzen. Die Halle bot raue, industrielle Strukturen, interessante Schatten und ausreichend Platz für hohe Lichtstative. Außerdem konnte ein Bekannter als Model einspringen, was die Planung vereinfachte.
Der Kontrast zwischen urbaner Ästhetik und modischem Anspruch sollte bewusst Spannung erzeugen: ein lässiger, aber gleichzeitig hochwertiger Look abseits vertrauter Laufstegkulissen.
Ausrüstung und Aufbau
Im Zentrum des technischen Auftrags standen die Blitze der **HS Freeze X‑Serie** sowie hohe Lampenstative. Hakan arbeitete mit vier starken Einheiten als Hauptlicht und zwei kleineren als Fill—ein Arrangement, das ihm präzise Kontrolle über Kontrast und Akzente erlaubte.
- HS Freeze 4x: Hauptlicht, ausreichend Leistung für harte Akzente und Richtungslicht.
- HS Freeze 2x: Fülllicht und Modellierung, um Details weicher erscheinen zu lassen.
- Lampenstative (480 cm / 300 cm): Erlaubten hohe Aufhängungen und ungewöhnliche Blickwinkel.
- Nebelmaschine (gezielt eingesetzt): Atmosphärische Tiefe und Lichtstrahlen sichtbar machen.
Die Kombination aus hohen Stativen und kraftvollen Blitzen eröffnete Möglichkeiten, die im normalen Studiobetrieb schwer zu realisieren sind — etwa stark gerichtetes Licht aus großer Höhe oder gezielte Backlights, ohne die Bewegungsfreiheit vor Ort einzuschränken.
Wie die Bilder wirkten
Hakan beschreibt die finale Bildwirkung als sehr nah an seiner Vorstellung: Lichtführung, Stimmung und die Präsenz des Models passten zusammen. Der Einsatz von Nebel verstärkte die Plastizität der Lichtkegel; dadurch entstanden Bilder mit klaren Konturen und zugleich einem Hauch von Dramatik.
Gleichzeitig betont er, dass die Rückmeldungen aus dem Publikum für ihn ein wichtiger Maßstab sind. Obwohl er seine Arbeit kritisch prüft, geben positive Reaktionen neuen Antrieb für die nächste Serie.
Ein pragmatischer Wechsel
Nach Erprobung verschiedener Systeme entschied sich Hakan, Teile seines bisherigen Equipments durch die HS‑Freeze‑Einheiten zu ersetzen. Für ihn war ausschlaggebend, wie sich Bedienbarkeit und Flexibilität im Alltag bewährten — nicht allein technische Daten.
Das bedeutet: Die Wahl der Ausrüstung ist ein praktischer Entschluss, der sich am Workflow, an Transportbedingungen und an den gestalterischen Zielen orientiert.
Warum das heute relevant ist: Contentformate und Kunden erwarten zunehmend hochwertige Bildwelten außerhalb klassischer Studios. Mobilere, leistungsfähige Beleuchtung erlaubt Fotografen, schneller auf diverse Settings zu reagieren und dennoch konsistent hohe Resultate zu liefern.
Fazit
Licht bleibt für Hakan vor allem ein Werkzeug—variabel einsetzbar und entscheidend für die Wirkung eines Fotos. In seinem Projekt zeigte sich, dass das Zusammenspiel aus durchdachtem Set, geeigneter Technik und einem passenden Ort mehr bewirken kann als eine standardisierte Studioaufnahme.
Die Arbeit steht damit exemplarisch für einen Trend: Fotografen verlagern komplexe Looks zunehmend in reale, unkonventionelle Umgebungen — vorausgesetzt, die Ausrüstung bietet die nötige Power und Flexibilität.













