Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Tamron bringt sein beliebtes APS-C-Zoom 17–70 mm f/2.8 nun auch für Canon RF und Nikon Z auf den Markt – der Verkauf startet am 2. Juli 2026. Für Nutzer von RF- und Z‑Mount bedeutet das eine neue Option mit durchgehender Lichtstärke, die vorher bei beiden Herstellern in dieser Form fehlte.
Was neu ist
Das Objektiv mit der Modellbezeichnung 17–70 mm f/2.8 Di III‑A VC RXD war bereits für Sony E (2020) und Fujifilm X (2022) erhältlich. Mit den neuen Mount‑Varianten ist es jetzt für alle vier großen spiegellosen APS‑C‑Systeme verfügbar.
Smartphone-Videos auf Profi-Level: Drehen und schneiden leicht erklärt
Fujifilm X-T6 angeblich im Anmarsch: Verkaufsstart wohl kurz bevor
Im Vergleich zu bisherigen APS‑C‑Zooms von Canon und Nikon bietet das Tamron eine konstante Blende von f/2.8 über den gesamten Brennweitenbereich. Umgerechnet auf Kleinbild entspricht das an Nikon‑Bodys in etwa 25,5–105 mm, an Canon‑Bodys etwa 27,2–112 mm.
Technische Eckdaten
| Modell | 17–70 mm f/2.8 Di III‑A VC RXD (B070) |
|---|---|
| Optik | 16 Elemente in 12 Gruppen; u. a. zwei GM‑Elemente, ein asphärisches Element, zwei LD‑Elemente |
| Naheinstellgrenze | 19 cm (Weitwinkel), 39 cm (Tele) |
| Stabilisator | VC (optisch) |
| Autofokus | RXD-Motor |
| Filterdurchmesser | 67 mm |
| Wetterschutz | Ja, inklusive Fluorbeschichtung |
| Preis | 649 € |
| Verfügbarkeit | Ab 2. Juli 2026 |
Unterschiede zwischen RF‑ und Z‑Version
Die beiden neuen Mount‑Varianten unterscheiden sich nur in kleinen Details, die im Alltag aber auffallen können.
- Die RF‑Ausführung besitzt physische Schalter für AF/MF und VC ON/OFF; die Z‑Variante verzichtet darauf.
- Sowohl RF als auch Z sind mit einem USB‑C-Anschluss für Firmware‑Updates ausgestattet.
- Gewicht: Z‑Version ca. 540 g, RF‑Version ca. 530 g. Maße: Z 74,6 × 121,3 mm, RF 74,6 × 117,3 mm.
Praktisch relevant sind diese Unterschiede vor allem für Anwender, die häufig am Gehäuse rufen und Einstellungen schnell manuell umschalten möchten. Der USB‑C‑Port erleichtert dagegen Wartung und Updates unabhängig vom Kamerahersteller.
Videotauglichkeit und Bedienung
Tamron nennt unterdrücktes Focus‑Breathing als Feature – ein Vorteil für Videoaufnahmen. Gleichzeitig warnt der Hersteller, dass der Autofokus im Videomodus während des Zoomens weniger schnell reagieren kann. Die Kombination aus konstanter Lichtstärke und Bildstabilisator macht das Objektiv dennoch für viele hybride Foto‑/Video‑Anwendungen interessant.
Die kompakte Bauweise und die lange Tele‑Ende im APS‑C‑Format bieten eine flexible Alltagslösung für Reisefotografie, Reportage und Content‑Produktion, ohne dass ständig Objektive gewechselt werden müssen.
Wettbewerb und Einordnung
Im Vergleich zu Kandidaten wie dem Sigma 18–50 mm f/2.8 oder Nikons Z DX 16–50 mm f/2.8 liefert das Tamron ein weiter reichendes Tele. Das macht es für Anwender interessant, die eine größere Brennweitenabdeckung mit durchgehender Offenblende suchen.
Ob das Objektiv für Sie die beste Wahl ist, hängt von Prioritäten wie Gewicht, Abmessungen, Schalteranordnung und dem gewünschten Tele‑Bereich ab. Auch die Frage, wie wichtig eine native Mount‑Variante mit physischem Schalter ist, kann die Entscheidung beeinflussen.
Insgesamt erweitert Tamron mit den RF‑ und Z‑Ausführungen das APS‑C‑Angebot deutlich: eine praktische, relativ leichte Option mit konstant hoher Lichtstärke zum moderaten Preis.












