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Lomography hat eine neue Sonderauflage seiner analogen Fisheye-Kamera angekündigt: die Fisheye No. 2 La Mer Edition. Für Hobbyfotografen, die wieder auf Film setzen, verspricht das Modell mit seinem extremen Blickwinkel einen frischen visuellen Reiz — und kostet laut Hersteller **69,90 Euro**.
Was die Kamera technisch bietet
Auf den ersten Blick bleibt die Mechanik bewusst einfach: Die La Mer Edition arbeitet mit **35‑mm‑Film** und einem fest verbauten Weitwinkelobjektiv. Das System richtet sich an Anwender, die experimentelle Bildwirkungen ohne komplizierte Einstellungen suchen.
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- Bildwinkel: 170°
- Brennweite: 10 mm
- Blende: f/8 (Fest)
- Verschlusszeiten: 1/100 s und Bulb (Langzeitbelichtung)
- Naheinstellgrenze: 10 cm
- Belichtungsoptionen: Mehrfachbelichtungen möglich
- Blitz: integriert
- Stromversorgung: 1 × AA
- Lieferumfang: abnehmbarer Sucher
Die Kombination aus fester Blende und Fixfokus macht die Bedienung unkompliziert, setzt aber auch Grenzen: Bei Dämmerlicht ist man entweder auf den eingebauten Blitz angewiesen oder muss längere Belichtungen im Bulb‑Modus wählen — wobei kein integrierter Stativanschluss die Handhabung von Langzeitaufnahmen erschwert.
Design und Positionierung
Die „La Mer“ Kennzeichnung deutet auf ein maritimes Erscheinungsbild hin; optisch unterscheidet sich diese Edition damit vor allem kosmetisch von früheren Varianten. Technisch gibt es keine grundlegenden Neuerungen, vielmehr adressiert Lomography mit dem Sondermodell Käufer, die ein kostengünstiges, sofort einsatzbereites Fisheye‑Instrument suchen.
Für kreative Anwender sind zwei Eigenschaften besonders relevant: die extrem weite Perspektive, die Verzerrungen betont, und die kurze Naheinstellgrenze von nur **10 cm**, mit der ungewöhnliche Nahaufnahmen möglich werden.
Wer profitiert davon?
Die Fisheye No. 2 La Mer Edition eignet sich besonders für Einsteiger und Experimentierfreudige, die analog fotografieren möchten, ohne tief in teure Ausrüstung zu investieren. Auch Sammler von Sondereditionen oder Nutzer, die einen eigenständigen Look für Straßen‑ und Reisefotos suchen, werden hier fündig.
Profis, die präzise Steuerung über Schärfe und Belichtung erwarten, stoßen an die Grenzen des festen Setups. Für sorgfältig geplante Langzeitaufnahmen ist das Fehlen eines Stativgewindes ein praktischer Nachteil.
Einordnung und Ausblick
Der Launch fügt sich in einen anhaltenden Trend: Analoge Fotografie bleibt populär, vor allem bei Marken, die niedrige Einstiegshürden und charakterstarke Bildästhetik kombinieren. Die La Mer Edition ist keine technische Revolution, bietet aber eine günstige Möglichkeit, das typische Fisheye‑Bild auf **35‑mm‑Film** zu erleben.
- Positiv: günstiger Preis, starke visuelle Wirkung, einfache Handhabung
- Negativ: starre Einstellungen, eingeschränkte Low‑Light‑Fähigkeiten ohne Stativ, keine Zubehörschnittstelle
Wer Wert auf spontan nutzbare Analogeffekte legt und eine Maritimausführung bevorzugt, findet mit diesem Sondermodell eine praktische Option — zumal der Preis die Schwelle zum Ausprobieren niedrig hält. Für gezielte technische Ansprüche bleiben alternative Kameras mit variabler Blende und Fokussteuerung jedoch die bessere Wahl.
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