VIBE-Serie: Profi-Licht für Film und Studio jetzt verfügbar

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Beim Marktstart der neuen LED‑Leuchtenserie VIBE hat Profifotograf Stephan Wiesner die beiden Flaggschiff‑Modelle einem ersten Praxistest unterzogen und die wichtigsten Einsatzmöglichkeiten demonstriert. Warum das aktuell relevant ist: Kleinere, flexibel einsetzbare Leuchten prägen zunehmend Foto‑ und Filmproduktionen — und entscheiden über Aufbauzeit, Farbgenauigkeit und kreative Effekte am Set.

Grundlagen, die den Unterschied machen

Wiesner beginnt nicht bei den technischen Daten, sondern bei der Lichtführung: Mit umgesetzten **Barndoors** zeigt er, wie sich gezielte Schatten und Formen erzeugen lassen. Das mag simpel klingen, ist aber entscheidend für die Bildwirkung — ob Porträt, Interview oder Mood‑Shot.

Die Demo macht deutlich: Es geht weniger um maximale Leuchtstärke als um Kontrolle. Schon kleine Änderungen an der Abschirmung verändern die Raumwirkung deutlich und eröffnen neue Gestaltungsmöglichkeiten für Video und Foto.

Was die VIBE‑Panels praktisch leisten

In der Session standen das VIBE Panel 900 RGB und das VIBE Panel 900 RGB Pixel Pro im Mittelpunkt. Auffällig sind drei Merkmale, die für viele Anwender relevant sind:

Smartphone-App zur Farbsteuerung eines RGB-LED-Panels mit Color-Picker-Funktion
Die VIBE-Panels lassen sich per App steuern und präzise auf Set-Farben abstimmen.

  • Kompaktheit: Panels und Softboxen lassen sich zusammenklappen und ins Reisegepäck packen — praktisch für Außenaufnahmen und überall dort, wo Platz oder Transportgewicht kritisch sind.
  • Farbsteuerung: Die integrierten RGB‑LEDs ermöglichen präzise Anpassungen von Farbton und Temperatur; Steuerung erfolgt entweder über das Bedienfeld oder die Smartphone‑App.
  • Professionelle Anschlüsse: Das Pixel‑Pro‑Modell bietet DMX‑Ein‑ und ‑Ausgänge sowie mehrere vordefinierte Pixeleffekte für komplexere Lichtsets.

Die App‑Funktion inklusive **Color Picker** erleichtert das schnelle Erfassen und Replizieren von Set‑Farben — ein klarer Vorteil bei Multicam‑Produktionen oder beim Abgleich mit bestehenden Lichtstimmungen.

Für wen lohnen sich die Panels wirklich?

Nicht nur Einsteiger profitieren: Wiesner betont, dass die Kombination aus **Transportabilität**, einfacher Farbsteuerung und erweiterten Steuerungsoptionen die Leuchten sowohl für Content‑Creator als auch für Studioprofis interessant macht. Durch die DMX‑Kompatibilität lassen sich die Panels nahtlos in größere Licht‑Setups integrieren.

Gleichzeitig bieten die Barndoors eine low‑cost‑Lernmöglichkeit für Nachwuchs‑Beleuchter: Man übt präzises Formen von Licht, ohne gleich mit großen Softboxen zu arbeiten.

Praxisrelevante Konsequenzen

Kurz zusammengefasst: Wer schnell auf wechselnde Drehorte reagieren muss, profitiert von geringem Packmaß und schneller Aufbauzeit. Teams, die Farbe exakt abgleichen müssen, gewinnen durch die RGB‑Kontrolle und den Color Picker.

  • Weniger Transportaufwand, höhere Flexibilität beim Location‑Wechsel
  • Schnellere Setups bei Interviews und Reportagen
  • Einfachere Integration in Studio‑Rigs dank DMX
  • Kreative Lichtlooks durch Pixel‑Effekte ohne aufwendige Zusatzgeräte

Wiesners Fazit: Die VIBE‑Serie bietet eine praxisnahe Mischung aus Kompaktheit und professionellen Funktionen — ein Konzept, das aktuelle Produktionsanforderungen bedient, ohne durch unnötige Komplexität aufzuhalten.

Technische Details und ausführliche Messwerte standen in seinem Kurztest nicht im Vordergrund; der Fokus lag auf Anwendbarkeit und visueller Wirkung — Kriterien, die am Set oft wichtiger sind als einzelne Zahlen.

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