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Der International bekannte Wettbewerb Wildlife Photographer of the Year startet 2026 mit einer Rekordanzahl an Einsendungen und präsentiert vorab eine Auswahl von Bildern, die ab Oktober im Natural History Museum in London zu sehen sein werden. Warum das wichtig ist: Die Fotos erzählen nicht nur Tiergeschichten, sie spiegeln aktuelle ökologische Fragen und die wachsende globale Beteiligung an der Naturfotografie wider.
Ausschnitt aus der Vorauswahl: Motive mit Spannweite
Das Museum hat bereits einige der in die engere Auswahl gekommenen Aufnahmen veröffentlicht. Zu sehen sind sowohl ikonische Wildtiere als auch Szenen, die Mensch-Tier-Beziehungen oder ungewöhnliche Begegnungen dokumentieren.
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Beispiele aus der Vorauswahl: Ein Foto zeigt einen Eisbären, der aufmerksam in ein Robben-Atemloch blickt; ein anderes dokumentiert die enge Interaktion zwischen einem Nashorn und einem Madenhacker. Junge Fotografen sind vertreten: Eine Silhouette eines Mauersegler vor einem anfliegenden Verkehrsflugzeug und ein junger Leopard, der einem Eichhörnchen in den Baumwipfel folgt, gehören ebenfalls zur Auswahl.
Die gezeigten Bilder sind Teil einer größeren Zusammenstellung — insgesamt sollen in London 100 Fotos ausgestellt werden. Die endgültige Auswahl wird mit der Eröffnung der Ausstellung vollständig bekanntgegeben.
Jury, Kriterien und Teilnehmende
Für die Bewertung arbeitete eine internationale Jury aus Fachleuten der Naturfotografie, Wissenschaft, Film und Naturschutz. Die eingereichten Werke wurden anonym beurteilt. Maßgebliche Kriterien waren unter anderem die fotografische Umsetzung, die kreative Idee und die erzählerische Kraft hinter den Motiven.
Mit Blick auf die Beteiligung betont die Juryvorsitzende Kathy Moran, dass die Zahl der Einreichungen deutlich gestiegen ist — ein Indikator für die weltweite Relevanz des Wettbewerbs.
- Einsendungen: 65.403 Fotografien aus 121 Ländern
- Ausstellung: 100 ausgewählte Aufnahmen im Natural History Museum, London
- Preisvergabe: Bekanntgabe der Gewinner am 13. Oktober 2026
- Ausstellungsdauer: 16. Oktober 2026 bis 11. Juli 2027
Wann Gewinner und Ausstellung starten
Die Preisverleihung findet am 13. Oktober 2026 statt; dann werden die Kategoriegewinner sowie der Grand Title und der Young Grand Title gekürt. Moderiert wird die Veranstaltung von den britischen Naturmoderatoren Chris Packham und Megan McCubbin. Die Zeremonie wird live über den YouTube-Kanal des Museums übertragen.
Nur drei Tage später, am 16. Oktober 2026, öffnet die Ausstellung für das publikum. Geplant ist eine Laufzeit bis Juli 2027; anschließend sind weitere Stationen im In- und Ausland vorgesehen.
Begleitpublikation und Bedeutung für Naturschutz
Zum Start erscheint ein Begleitband mit ausgewählten Fotografien, herausgegeben von Keith Wilson und mit einem Vorwort von Kathy Moran. Das Buch soll die thematische Bandbreite der Ausstellung dokumentieren und die Geschichten hinter den Bildern vertiefen.

Die veröffentlichten Motive tragen oft eine klare Botschaft: Sie zeigen nicht nur beeindruckende Tieraufnahmen, sondern rücken auch Fragen von Schutz, Lebensraumverlust und dem Einfluss des Menschen auf Tierwelt und Landschaften in den Vordergrund.
Wie und wann man sich bewerben kann
Die nächste Wettbewerbsrunde beginnt am 19. Oktober 2026 um 11:30 Uhr GMT; Einsendeschluss ist der 3. Dezember 2026 um 11:30 Uhr GMT. Erwachsene können bis zu 25 Fotos pro Person einreichen, die Gebühr beträgt 35 britische Pfund. Für junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren ist die Teilnahme kostenfrei; ähnliche Ausnahmen gelten für jüngere Altersgruppen und für Fotografinnen und Fotografen aus ausgewählten Ländern.
Die zunehmende Zahl von Einsendungen verdeutlicht, wie stark Naturfotografie inzwischen als Kommunikationsmittel für Umweltfragen genutzt wird — sowohl von Profi- als auch von Amateurfotografen weltweit.
Weiterer Kontext: Die Vorauswahl und die Ausstellung liefern Einblicke in aktuelle fotografische Trends und konservatorische Themen. Für Besucher bietet die Schau Gelegenheit, über Bildsprache Zugänge zu komplexen ökologischen Zusammenhängen zu finden.












