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Viltrox hat seine EVO-Serie erweitert: Mit zwei neuen APS-C-Festbrennweiten zielt der Hersteller auf Porträtfotografen, die eine kompakte, preiswertere Alternative zu lichtstarken Vollformat-Optiken suchen. Die beiden Modelle sind ab sofort für Sony E, Nikon Z und Fujifilm X verfügbar und bieten gezielte Freistellfähigkeiten bei moderatem Preis.
Was neu ist und warum es jetzt relevant ist
Das Unternehmen präsentierte das AF 75mm f/1.8 EVO und das AF 90mm f/2.2 EVO nach ersten Einblicken auf der China P&E 2026 offiziell. Beide Gläser ergänzen Viltrox’ APS-C-Portfolio und setzen den Fokus klar auf Porträts: die kürzere Variante entspricht auf APS-C in etwa 113 mm, das 90 mm-Modell kommt auf rund 135 mm – Brennweiten, die typische Porträtwirkung mit stärkerer Hintergrundkompression liefern.
Technische Kernpunkte auf einen Blick
Beide Objektive sind konstruktiv ähnlich ausgelegt, unterscheiden sich aber in Details:
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- Viltrox AF 75mm f/1.8 EVO: 11 Linsen in 9 Gruppen, zwei ED- und zwei HR-Elemente, Naheinstellgrenze 0,74 m.
- Viltrox AF 90mm f/2.2 EVO: 10 Linsen in 8 Gruppen, ebenfalls zwei ED- und zwei HR-Elemente, Naheinstellgrenze 0,74 m.
- Autofokus über leise STM-Motoren; Filtergewinde 58 mm; Firmware-Updates per USB-C möglich.
- Wetterresistenter Bajonettanschluss und wasserabweisende Beschichtung des Frontelements.
- Gewichte (E-Mount-Beispiel): 75 mm ~335 g bei 76 mm Länge; 90 mm ~320 g bei gleicher Länge. Leichte Abweichungen je nach Bajonett möglich.
Unterschiede zwischen den Bajonetten
Viltrox liefert die Objektive für drei gängige APS-C-Mounts – die Ausstattung ist aber nicht in allen Varianten identisch. Die Versionen für Sony E und Nikon Z bieten zusätzliche Bedienelemente wie einen Schalter zum Umschalten zwischen klickendem und stufenlosem Blendenring, einen frei belegbaren FN-Knopf sowie einen AF/MF-Umschalter. Anwender mit Fujifilm-X-Kameras müssen auf diese physischen Schalter verzichten.
Für Fotografen bedeutet das: Wer Wert auf direkte, mechanische Kontrolle legt – etwa für Video-Arbeiten oder schnelle manuelle Eingriffe – sollte vor dem Kauf prüfen, ob die gewünschte Mount-Variante die benötigten Tasten und Schalter enthält.
Preis und Marktposition
Die Preise in Deutschland liegen bei 389 Euro für das AF 75mm f/1.8 EVO und 429 Euro für das AF 90mm f/2.2 EVO. Damit positioniert Viltrox die neuen Porträtobjektive im unteren bis mittleren Segment für APS-C-Festbrennweiten – vergleichbar mit den jüngst vorgestellten 35 mm- und 55 mm-Modellen der EVO-Reihe.
Was das für Portraitfotografen bedeutet
Beide Optiken bieten eine Kombination aus relativ kompakter Bauweise und gezielter Freistellung, die für Porträtarbeiten in Alltagssituationen praktisch ist: leichteres Gepäck, dennoch merkliche Hintergrundtrennung. Die verbaute Optikarchitektur (ED- und HR-Glaselemente) zielt auf reduzierte chromatische Aberrationen und eine gleichmäßigere Schärfe über das Bildfeld.
Der USB-C-Anschluss für Firmware-Updates ist ein praktisches Detail, das langfristig Verbesserungen ermöglichen kann. Die Verwendung von STM-Antrieben deutet auf ruhige, sanfte AF-Bewegungen – vorteilhaft bei Videoaufnahmen oder beim Serienbildmodus.
Kurzbewertung in einem Satz
Viltrox liefert zwei bezahlbare, auf Porträts ausgelegte APS-C-Festbrennweiten, die mit kompakten Maßen, moderner optischer Ausstattung und praktischen Anschlussoptionen punkten – wobei die fehlenden physischen Bedienelemente bei der Fujifilm-Version ein wichtiges Kaufkriterium sein können.












