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Wer nach einem SIM‑Kartenwechsel oder weil die Nummer selten genutzt wird nicht mehr weiß, welche Rufnummer zu seinem Handy gehört, braucht meist sofort Gewissheit – zum Beispiel für SMS‑TANs, Registrierung oder um Anrufe zu empfangen. Glücklicherweise lassen sich Handynummern schnell auf mehreren Wegen ermitteln, je nachdem ob iPhone, Android oder Festnetz im Spiel ist.
Der schnellste Weg führt meist über einen sogenannten USSD‑Code in der Telefon‑App: Einfach den Code eingeben und die Anzeige liefert die eigene Nummer. Welche Kombination funktioniert, hängt vom Netzbetreiber ab.
- USSD‑Code in der Telefon‑App eingeben (z. B. *135#, ggf. +#62# oder *100#) und auf Anrufen tippen;
- Jemanden anrufen: Die eigene Nummer erscheint auf dem Display des Angerufenen, sofern die Rufnummer nicht unterdrückt ist;
- In den Smartphone‑Einstellungen nachschauen (siehe iPhone‑ und Android‑Abschnitt);
- Beim Mobilfunkanbieter oder im Kundenbereich online nachsehen oder den Support kontaktieren;
- Auf der SIM‑Verpackung oder in Vertragsunterlagen nachschlagen, wenn verfügbar.
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iPhone: So finden Sie Ihre Rufnummer
Bei iPhones ist die Nummer an mehreren Stellen sichtbar. Öffnen Sie zunächst die Telefon‑App und tippen auf Kontakte: Ganz oben wird oft die eigene Mobilnummer angezeigt.
Alternativ geht es über die Einstellungen: Öffnen Sie Einstellungen → Telefon und schauen Sie unter „Meine Nummer“. Sollte dort ein falscher Eintrag stehen, lässt er sich direkt anpassen.
Ein weiterer Ort ist Einstellungen → Allgemein → Info, wo Angaben zum Netzbetreiber und zur eigenen Nummer aufgeführt werden.
Android: „Meine Informationen“ und weitere Wege
Neuere Android‑Versionen zeigen in der Kontakte‑App einen Bereich namens „Meine Informationen“, in dem Name, Nummer und E‑Mail zentral zusammengeführt werden. Das spart das lange Suchen in Menüstrukturen.
Bei älteren Modellen oder je nach Hersteller navigieren Sie zu Einstellungen → Über das Telefon bzw. Telefoninfo. Unter Punkten wie „Status“ oder „SIM‑Status“ erscheint oft die hinterlegte Rufnummer. Falls dort nichts steht, ist die Nummer möglicherweise nicht auf der SIM gespeichert.
Fehlt die Anzeige, lassen sich die Daten manuell im Profil ergänzen oder beim Anbieter erfragen.
| Methode | Aufwand | Wann sinnvoll |
|---|---|---|
| USSD‑Code | sehr gering | schnelle Abfrage ohne Internet |
| Anruf an Freund/Bekannten | gering | wenn SIM‑Anzeige fehlt oder Code nicht funktioniert |
| Smartphone‑Einstellungen | mittel | dauerhafter Eintrag, ideal bei iPhone/aktuellen Android‑Versionen |
| Kundenservice / Online‑Konto | mittel bis hoch | bei unsicheren Angaben oder wenn SIM defekt ist |
Festnetz und Sonderfälle
Auch am Festnetz lässt sich die eigene Nummer schnell herausfinden: Einfach eine andere Leitung anrufen oder im Router/Vertrag nachsehen. Manche Provider zeigen die Rufnummer zudem im Online‑Kundenkonto an.
Beachten Sie: Wird die Rufnummer beim Anruf unterdrückt, erscheint beim Empfänger kein Eintrag. In solchen Fällen sind Einstellungen am Gerät oder beim Anbieter zu prüfen.
Kurz gesagt: Für die meisten Nutzer reicht ein kurzer USSD‑Check oder ein Blick in die Kontakte-/Einstellungen. Wer häufiger Geräte wechselt, sollte die Nummer dauerhaft im Profil speichern oder im Google/iCloud‑Account sichern – das spart Zeit bei künftigen SIM‑ oder Gerätewechseln.











