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- Wie das Kodak‑Universum heute organisiert ist
- Finanzielle Entwicklung und Geschäftstreiber
- Technik, die nicht plötzlich neu aufgebaut werden kann
- Warum Hollywood und Praktiker Nachfrage schaffen
- Bleibende Risiken
- Was das für Fotografen bedeutet
- Wo man 35mm- und 120-Filme typischerweise findet
- Kurzfassung
- Quellen
Kodak meldet für das erste Quartal 2026 einen spürbaren Aufschwung: Umsatz und operative Kennzahlen verbesserten sich, getragen von Industriegeschäften und wieder steigender Nachfrage nach analogem Film. Für Fotografen und Filmschaffende bedeutet das weit mehr als ein Wirtschaftssignal – es sichert Produktionskapazität und Fachwissen, die für die Zukunft der analogen Fotografie entscheidend sind.
Wie das Kodak‑Universum heute organisiert ist
Die Marke Kodak steht heute nicht mehr für ein einziges, monolithisches Unternehmen. Entscheidend sind zwei Akteure: Die Eastman Kodak Company in Rochester produziert nach wie vor viele Film‑ und Beschichtungsmaterialien, während die Distribution klassischer Fotoprodukte häufig über Kodak Alaris erfolgt, eine nach der Restrukturierung entstandene Gesellschaft. Diese Arbeitsteilung erklärt, warum Produkte mit dem Kodak‑Logo aus unterschiedlichen Quellen stammen können.
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Kodak: Analoge Filmprodukte treiben überraschendes Wachstum
Für Anwender heißt das praktisch: Herstellerinformationen und Vertriebskanäle sind getrennt, die Fertigungstechnik hingegen bleibt in weiten Teilen in Rochester verankert.
Finanzielle Entwicklung und Geschäftstreiber
Im ersten Quartal 2026 wies Kodak einen Umsatz von etwa 265 Millionen US‑Dollar aus — rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Nicht nur die Erlöse stiegen: Auch Margen und operative Kennzahlen zeigten Fortschritte.
- Industrieller Digitaldruck und Druckplatten
- Spezialchemie und Beschichtungstechnologien
- Filmproduktion für Fotografie und Motion Picture
- Materialwissenschaften und spezielle Anwendungsprodukte
Während industrielle Systeme wirtschaftlich stark ins Gewicht fallen, sorgt die Filmproduktion für große publizistische Aufmerksamkeit — und für konkrete Folgen im Markt für analoge Medien.
Technik, die nicht plötzlich neu aufgebaut werden kann
Die Herstellung von Farb‑ und Schwarzweißfilm ist ein hochspezialisierter Industrieprozess. Emulsionen aus Silberhalogeniden, Gelatine und Farbkupplern werden in mehrere hauchdünne Schichten geschichtet und unter Reinraumbedingungen auf Trägermaterial aufgebracht. Solche Anlagen sind nicht nur teuer, sie erfordern auch jahrzehntelanges Know‑how.
Viele Hersteller mussten nach Produktionsstopps feststellen, dass sich die Infrastruktur nicht einfach rekonstruieren lässt. Kodak hat hingegen einen beträchtlichen Teil der Produktionsanlagen in Rochester erhalten, was die Chance erhöht, qualitativ hochwertige Filme langfristig anzubieten.
Warum Hollywood und Praktiker Nachfrage schaffen
Spiel- und Kinofilme haben einen klaren Einfluss auf die Nachfrage nach professionellem Filmmaterial: Regisseure, die bewusst auf analoges Material setzen, halten Produktionslinien in Bewegung. Gleichzeitig wächst das Interesse an klassischen Fotofilmen weltweit wieder.
Bekannte Filmtypen wie Portra, Ektar oder Tri‑X verzeichnen seit einigen Jahren steigende Absatzzahlen — ein Effekt, der Hersteller zu Investitionen in Kapazitäten bewegt.
Bleibende Risiken
Die Erholung ist nicht risikolos: Rohstoffpreise, insbesondere für Silber, sowie teure Spezialchemikalien belasten die Margen. Zugleich steht Kodak weiterhin in einem Transformationsprozess, der Geschäftsbereiche neu ausrichtet und Kapitalflüsse priorisiert.
Ein nachhaltiger Erfolg hängt daher nicht nur von Nachfrage, sondern auch von stabilen Lieferketten und akzeptablen Materialkosten ab.
Was das für Fotografen bedeutet
Für Anhänger der analogen Fotografie ist die aktuelle Entwicklung handfest: Wirtschaftliche Stabilität bei Herstellern erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Profile, Filmentwicklungen und Lieferketten erhalten bleiben. Praktisch heißt das bessere Verfügbarkeit und verlässlichere Läufe für beliebte Filme.
Das ist keine Garantie, aber ein positives Zeichen: Solange Produktionskapazität und Fachwissen bestehen, ist die analoge Versorgungslage weniger anfällig für plötzliche Ausfälle.
Wo man 35mm- und 120-Filme typischerweise findet
| 35mm Kleinbildfilme | 120 Rollfilme |
|---|---|
| Foto Koch | Foto Koch |
| Foto Erhardt | Foto Erhardt |
| Foto Köster | Foto Köster |
| Foto Leistenschneider | Foto Leistenschneider |
| Calumet | Calumet |
| Online‑Marktplätze | Online‑Marktplätze |
| Diese Übersicht ist beispielhaft und wird regelmäßig aktualisiert. | |
Kurzfassung
Kodaks Wachstum im ersten Quartal 2026 ist für die Branche bedeutsam: Es stärkt die Chance, dass industrielle Fertigung und spezialisiertes Know‑how erhalten bleiben — zwei Voraussetzungen für die anhaltende Verfügbarkeit hochwertiger analoger Filme. Gleichzeitig zeigen sich klare Risiken durch Rohstoffkosten und den fortlaufenden Konzernumbau.
Quellen
- Eastman Kodak Company – Pressemitteilung zu Q1 2026
- Kodak Alaris – Unternehmensinformationen
- Branchenberichte und Fachmedien zur Filmproduktion












