Photoshop bringt KI-Editor und neue Lichtebenen: so profitieren Nutzer jetzt

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Adobe bringt in der neuesten Photoshop-Ausgabe zentrale Werkzeuge aus Camera Raw direkt ins Hauptprogramm – und erweitert die Bildbearbeitung zugleich um neue KI-Funktionen. Für Profis und Hobbyfotografen bedeutet das vor allem eins: weniger Kontextwechsel und schnellere Korrekturen bei Belichtung und Retusche.

Direkter Zugriff auf professionelle Belichtungsregler

Mit der neuen Licht‑Einstellungsebene lässt sich die Belichtung nicht-destruktiv steuern, ohne Images erst in Camera Raw öffnen zu müssen. Regler für Helligkeit, Kontrast, Lichter, Schatten sowie Weiß- und Schwarzpunkt sind nun als Ebene in Photoshop verfügbar – ideal, wenn feine tonale Anpassungen mit Ebenenmasken kombiniert werden sollen.

Person steuert Belichtungsregler auf einem Monitor, nicht-destruktive Ebenenverwaltung
Die neue Licht‑Einstellungsebene ermöglicht nicht-destruktive Belichtungsanpassungen direkt im Dokument.

Die Integration bringt Arbeitsvorteile: Retuschen, die früher einen Wechsel zwischen ACR und Photoshop erforderten, lassen sich jetzt direkt im Dokument vornehmen. Das spart Zeit bei gleichbleibender Kontrolle über die Bildstimmung.

Kontextbewusste KI-Änderungen dank Firefly

Unter der Haube nutzt Adobe die neue Firefly‑Image‑5-Engine für erweiterte KI-Funktionen. Besonders auffällig ist die Option „Bearbeiten per Anweisung“, die Bildbereiche selbstständig maskiert, wenn ihr per Text angebt, was sich ändern soll – etwa Augen öffnen oder Kleidung anpassen.

Für Teamarbeit mit Kunden oder Redakteuren bringt Adobe zudem visuelle, KI-gestützte Markup-Werkzeuge: Änderungen können direkt im Bild markiert, mit Pfeilen versehen oder skizziert werden; die KI interpretiert die Hinweise und wandelt sie in konkrete Bearbeitungsschritte um.

  • Licht‑Einstellungsebene: nicht-destruktive Belichtungsanpassung in Photoshop
  • Bearbeiten per Anweisung: textbasierte Befehle mit automatischer Maskierung
  • KI‑Markup: direkte Markierungen im Bild übersetzen sich in Bearbeitungen
  • KI‑Editor (Beta): zentrale Oberfläche für natürliche Sprachbefehle
  • Erweiterte Adobe‑Stock‑Integration: Zugriff auf über 900 Millionen Assets im andockbaren Panel
  • Neuer Schein‑Regler in Camera Raw für filmische und retro‑artige Lichtstimmungen

Ein Blick auf den neuen KI‑Editor und Textfluss

Als Beta verfügbar ist nun ein eigenständiger KI‑Editor, der mehrere vorhandene Funktionen – Hintergrundentfernung, generatives Erweitern oder Upscaling – über eine Eingabezeile zusammenführt. Nutzer können so komplexe Arbeitsabläufe per natürlicher Sprache anstoßen, ohne einzelne Tools manuell zu kombinieren.

Nutzer tippt Textbefehle in einen KI‑Editor auf einem Laptop
Der KI‑Editor (Beta) fasst Retusche‑Tools über natürliche Sprache zusammen.

Die Textwerkzeuge profitieren ebenfalls: Dynamischer Text passt sich jetzt an benutzerdefinierte Pfade und Formen an, was Layouts mit organischen Konturen erleichtert.

Mehr Assets, mehr Möglichkeiten

Die engere Verzahnung mit Adobe Stock lädt ein, Bildmaterial direkt in Photoshop zu durchsuchen und einzufügen. Adobe nennt einen Bestand von mehr als 900 Millionen Medien, die über ein andockbares Panel zugänglich sind – praktisch für schnelle Composings oder Moodboards.

Neue Effektoptionen in Camera Raw

Camera Raw erhält einen zusätzlichen Schein‑Regler, der Bilder mit einem weichen Leuchten versieht. Drei Modi stehen zur Wahl: Diffusion für einen breiteren, filmischen Schleier, Bloom für fokussierte Leuchteffekte an hellen Stellen und Lichthof für einen retro‑haften Glanz, etwa bei Neonaufnahmen. Die Stärke des Effekts lässt sich präzise justieren und mit KI‑Masken auf Teilbereiche beschränken.

Für Fotografen, Retuscheure und Designer dürfte das Update die tägliche Arbeit sichtbarer beschleunigen: weniger Toolwechsel, feinere Steuerung über Tonwerte und ein stärker integrierter KI‑Workflow.

Adobe hat die Neuerungen offiziell angekündigt; einige Funktionen werden schrittweise und teils nur als Beta verteilt. Nutzer sollten auf die jeweiligen Versionshinweise achten, um zu sehen, wann die neuen Werkzeuge in ihrem Abonnement auftauchen.

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