Samsung-Smartphones: Nutzer müssen bis September aktiv werden

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Samsung‑Besitzer sollten jetzt prüfen, wie ihre Fotos künftig gesichert werden: Microsoft beendet die automatische Verbindung zwischen der Samsung‑Galerie und seinem Cloud‑Dienst zum 30. September 2026. Das hat direkte Folgen für das tägliche Backup‑Verhalten auf Millionen von Geräten.

Ab dem genannten Datum wird die Funktion, mit der die Samsung‑Galerie Fotos und Videos stillschweigend in Microsofts Cloud speichert, abgeschaltet. Bestehende Bilder bleiben zwar in eurem Microsoft‑Speicher erhalten, doch die direkte Anzeige und automatische Synchronisation in der Galerie entfällt. Für Neugeräte ist die Verknüpfung danach nicht mehr möglich.

Was sich konkret ändert

Die wichtigste Konsequenz: Neue Aufnahmen werden nicht mehr ohne Zusatzschritte automatisch in eurem Microsoft‑Konto abgelegt. Personen, die bislang ausschließlich auf die integrierte Galerie‑Sicherung vertraut haben, müssen jetzt alternative Wege wählen, damit kein Foto verloren geht.

Bis 29. Sep. 2026 Ab 30. Sep. 2026
Automatische Galerie‑Sync Direkte Übertragung in OneDrive möglich Funktion wird deaktiviert; keine direkte Anzeige mehr
Bestehende Sicherungen In OneDrive gespeichert und in Galerie sichtbar Dateien bleiben in OneDrive, erscheinen aber nicht mehr in der Galerie
Neuverknüpfung Verknüpfung möglich Neue Verknüpfung nicht mehr verfügbar

So stellt ihr automatische Backups künftig sicher

Microsoft empfiehlt derweil die Nutzung der offiziellen OneDrive‑App für das Kamera‑Backup. Die Umstellung dauert nur wenige Minuten, bringt aber wichtige Vorteile: permanente Synchronisation, Konto‑Kontrolle und Wiederherstellung über verschiedene Geräte.

  • Installiert die OneDrive‑App aus dem Play Store.
  • Meldet euch mit dem Microsoft‑Konto an, das ihr für Backups verwenden wollt.
  • Öffnet das Menü und wählt Kamera‑Backup beziehungsweise Camera Upload.
  • Wählt das richtige Konto und aktiviert den Upload‑Schalter.
  • Erlaubt der App den Zugriff auf Fotos, Medien und Dateien, wenn das System danach fragt.
  • Prüft abschließend den Speicherstatus in OneDrive, damit bei voller Kapazität keine neuen Bilder ausfallen.

Zusätzlich empfiehlt sich ein kurzer Check eurer Synchronisations‑Einstellungen: Ist die automatische Sicherung nur im WLAN aktiv? Werden auch Videos hochgeladen? Sind gemeinsame Alben oder Ordner vorhanden, die nach der Umstellung anders behandelt werden?

Was das für euch bedeutet

Kurzfristig bleibt Ruhe — eure bereits in OneDrive gespeicherten Fotos sind sicher zugänglich. Langfristig kann diese Änderung aber Arbeitsabläufe beeinflussen: Familienalben, automatische Sortierung in der Galerie oder das nahtlose Wechseln auf ein neues Samsung‑Gerät funktionieren nicht mehr wie gewohnt. Wer mehrere Geräte oder verschiedene Cloud‑Konten nutzt, sollte jetzt seine Backup‑Strategie prüfen.

Praktische Hinweise:

  • Kontrolliert, mit welchem Microsoft‑Konto die Sicherung läuft — oft haben Nutzer mehrere Konten und die Fotos landen im falschen Account.
  • Ladet wichtige Fotos lokal herunter oder macht ein zusätzliches Backup auf einer externen Festplatte, falls ihr höchste Sicherheit wollt.
  • Wenn ihr Google‑Dienste bevorzugt, prüft Google Fotos als Alternative; hierbei fallen jedoch andere Regeln für Speicherplatz und Kompression an.

Ob Samsung kurzfristig eine eigene Wiederauflage einer Cloudlösung plant oder die Zusammenarbeit mit anderen Anbietern intensiviert, ist bislang nicht offiziell bekannt. Für Nutzer bleibt deshalb: aktiv werden, prüfen und gegebenenfalls die OneDrive‑App einrichten — so sind neue Bilder auch nach dem Stichtag weiterhin geschützt.

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