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Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach‑Stiftung und die Fotografische Sammlung des Museum Folkwang schreiben erneut zwei Jahresstipendien für zeitgenössische Fotografie aus – eine konkrete Chance für Bildschaffende in Deutschland, die gerade an eigenen Projekten arbeiten. Bewerbungen sind ab sofort möglich; Frist ist der 31. August 2026, weshalb eine zügige Vorbereitung ratsam ist.
Was gefördert wird
Gefördert werden zwei Einzelprojekte, jeweils mit einer Auszahlung von 13.000 Euro für die Dauer von einem Jahr. Ziel ist die Unterstützung künstlerischer Auseinandersetzungen mit fotografischen Arbeitsweisen und Sichtweisen. Am Ende des Förderzeitraums sind die Stipendiatinnen oder Stipendiaten zu einer öffentlichen Präsentation ihrer Arbeiten eingeladen.
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Das Programm steht Fachleuten aus allen Bereichen der fotografischen Praxis offen. Wichtige Bedingungen in Kürze: Bewerberinnen und Bewerber müssen mindestens seit drei Jahren in Deutschland leben. Eine deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht erforderlich; es gibt keine Beschränkungen hinsichtlich Alter oder Ausbildung.
Wesentliche Fakten auf einen Blick
| Posten | Details |
|---|---|
| Anzahl der Stipendien | 2 |
| Fördersumme je Stipendium | 13.000 Euro |
| Laufzeit | 1 Jahr |
| Bewerbungsschluss | 31. August 2026 |
| Zielgruppe | Fotografinnen und Fotografen aller künstlerischen Richtungen, die seit ≥3 Jahren in Deutschland leben |
| Träger / Betreuung | Alfried Krupp‑Stiftung in Kooperation mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang |
Was die Bewerbung enthalten muss
Ein zentrales Erfordernis ist ein konkretes fotografisches Vorhaben, das mit der Einreichung verknüpft wird. Das Projekt kann bereits angelaufen sein, muss jedoch innerhalb des Förderjahres abgeschlossen werden. Nach der Förderung wird eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse erwartet.
Die Einreichung erfolgt ausschließlich online über das Portal der Stiftung; dort finden sich auch ausführliche Hinweise zu den Unterlagen. Kurzfristig Interessierte sollten die Frist beachten und ihre Projektunterlagen frühzeitig zusammenstellen.
Warum das Programm relevant ist
Das Stipendium existiert seit den frühen 1980er‑Jahren und zählt zu den etablierten Förderinstrumenten für aktuelle Fotografie in Deutschland. Für Einzelkünstlerinnen und -künstler bietet es nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch Sichtbarkeit durch die Zusammenarbeit mit einer bedeutenden Museumsammlung.
Als Beispiel für die jüngeren Fördererfolge sei die Preisträgerin 2024 genannt, deren Werk öffentlich gezeigt wurde und damit einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden konnte. Solche Präsentationen schaffen Netzwerke und eröffnen oft weitere Förder- und Ausstellungschancen.
Zeitlich gesehen ist das Angebot jetzt besonders relevant: Fotokünstler, die bereits an einem Projekt arbeiten oder eine konkrete Serie planen, können durch die Förderung innerhalb eines Jahres eine vollendete Arbeit realisieren und öffentlich präsentieren.
Praktische Hinweise
- Online-Bewerbung über das Portal der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach‑Stiftung.
- Unterlagen und Details: Informationen auf den Websites der Stiftung und des Museum Folkwang.
- Frist: 31. August 2026 (Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen).
Weitere Informationen und das Bewerbungsformular sind auf den offiziellen Seiten der Krupp‑Stiftung und des Museum Folkwang abrufbar; Bewerberinnen und Bewerber sollten dort die formalen Vorgaben vor Einreichung prüfen.












