Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Ab dem 11. Juli zeigt die Berliner Galerie CAMERA WORK eine konzentrierte Auswahl von 30 Arbeiten des Schweizer Fotografen Michel Comte — eine Gelegenheit, Schlüsselbilder aus den 1980er- und 1990er-Jahren noch einmal im Original zu sehen. Die Schau verbindet seltene Vintage Prints mit Editionsstücken und läuft bis zum 29. August 2026; der Eintritt ist frei.
Was die Ausstellung bietet
Die präsentierten Motive spiegeln Comtes Rolle als prägender Porträt- und Modefotograf einer entstehenden Celebrity-Kultur wider. Im Mittelpunkt stehen charakterstarke Porträts und Aktaufnahmen, darunter Arbeiten mit bekannten Persönlichkeiten aus Musik, Film, Kunst und Mode.
Google Pixel: 3 schnelle Tricks für sofort bessere Screenshots
Panoramafotos: mit diesen Objektiven gelingen beeindruckende Weitwinkelaufnahmen
- Ausgewählte Highlights: Carla Bruni (Akt), Louise Bourgeois (Porträt), Jeremy Irons, Geraldine Chaplin, Iggy Pop, Helena Christensen, Mike Tyson.
- Weitere Namen im Portfolio: Miles Davis, Frank Zappa, Catherine Deneuve, Nicole Kidman, Jeff Koons sowie bedeutende Supermodels der 1980er/90er.
- Ausstellungsbestand: Kombination aus Archivabzügen der Galerie und Editionen der ÉDITIONS COMTE.
- Praktische Daten: Laufzeit 11. Juli–29. August 2026; Standort: Galerie CAMERA WORK, Berlin; freier Eintritt.
Die Auswahl ist bewusst kompakt: 30 Arbeiten statt einer umfassenden Retrospektive, was den Fokus auf besonders aussagekräftige Bilder lenkt und den Blick auf Technik, Lichtsetzung und Porträtästhetik schärft.
Biografischer Kontext
Michel Comte wurde 1954 in Zürich geboren und begann seine berufliche Laufbahn mit einer Ausbildung in der Restaurierung zeitgenössischer Kunst. Ein Auftrag von Karl Lagerfeld im Jahr 1980 leitete seinen Wechsel zur Fotografie ein; in den folgenden Jahren arbeitete er regelmäßig für internationale Mode- und Lifestyle-Magazine, begleitet vom Einfluss der damaligen Vogue-Redaktion unter Franca Sozzani.
Comtes Arbeiten zeichnen sich durch prägnante Lichtführung und einen nüchternen Blick auf die Persönlichkeit seiner Motive aus. Viele seiner Porträts gelten als stilprägend für die visuelle Kultur jener Dekaden und dokumentieren zugleich den Wandel zu einem stärkeren Celebrity-Fokus in den Medien.
Engagement neben der Fotografie
Neben seiner Bildproduktion engagierte sich Comte wiederholt in humanitären und gesellschaftlichen Projekten: Fotografische Einsätze in Konfliktregionen für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz, Aufklärungskampagnen zu HIV/AIDS sowie Projekte zum Wasserschutz über die Water Foundation und Arbeiten mit installativen Elementen gehören zu seinem öffentlichen Wirken.
Für Besucherinnen und Besucher stellt die Ausstellung nicht nur eine Gelegenheit dar, bekannte Gesichter in seltenen Originalabzügen zu sehen, sondern auch die handwerkliche Präzision einer analogen Bildsprache zu erleben — ein aktueller Kontrast zur heute omnipräsenten digitalen Bildbearbeitung.
Die Schau ist bis zum 29. August geöffnet; konkrete Öffnungszeiten und Hinweise zur Anreise finden sich direkt bei der Galerie.












