Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Bei den Rencontres d’Arles 2026 ist das Fotolabor WhiteWall erstmals mit gleich drei Ausstellungsproduktionen vertreten — ein deutliches Signal, dass Druckereien heute mehr denn je als feste Partner für internationale Fotoprojekte auftreten. Für Besucher und Sammler bedeutet das konkret: mehr präsentationsstärke, mehr limitierte Editionen und eine stärkere Vernetzung zwischen Produzenten, Kuratoren und Künstlern.
Das Unternehmen aus Frechen bringt Drucke, Rahmungen und Kaschierungen in Galeriequalität nach Südfrankreich und tritt damit nicht nur als Dienstleister, sondern als aktiver Ausstellungsakteur in Erscheinung. Die Auswahl reicht von großformatigen Schwarz-Weiß-Arbeiten bis zu internationalen Gruppenausstellungen — jeweils mit besonderem Fokus auf Materialwahl und handwerkliche Veredelung.
Alan Schaller: „Life Reimagined“
Panoramafotos: mit diesen Objektiven gelingen beeindruckende Weitwinkelaufnahmen
Italiens Sommer neu in Szene gesetzt: Müßiggang weckt Sehnsucht
In Zusammenarbeit mit dem Londoner Streetfotografen Alan Schaller zeigt WhiteWall 14 großformatige Schwarz-Weiß-Fotografien der Serie „Life Reimagined“. Die Arbeiten sind auf Hahnemühle FineArt Baryta gedruckt und werden mit klassischen Passepartouts präsentiert — ein Aufbau, der die grafische Klarheit der Bilder unterstreicht.
Parallel zur Schau erscheint am 14. Juli 2026 eine signierte und streng limitierte Edition des Bildes „The Landing“ (2024). Das Motiv, entstanden in Schallers Serie „Street Safari“, wird als Fine-Art-Print auf Alu-Dibond angeboten und in einer ArtBox aus schwarzer Eiche ausgeliefert.
- Motiv: „The Landing“ (2024), aus der Serie „Street Safari“
- Produkt: Fine-Art-Print auf Alu-Dibond
- Papier: Hahnemühle FineArt Baryta
- Rahmung: WhiteWall ArtBox in Eiche Schwarz
- Verfügbarkeit: 14. Juli bis 4. Oktober 2026
- Preisstart: ab 299 Euro
- Märkte: D, A, CH, FR, UK, USA
Schaller betont, dass gerade scheinbar reduzierte Motive höchste Ansprüche an Timing und Blick verlangen. Er lobt zudem die Druckqualität, die Kontraste und Schärfe seiner Bilder glaubwürdig wiedergebe — ein Ergebnis, das er in der Zusammenarbeit mit WhiteWall schätzt.
FOTOHAUS & HfG Offenbach: Vier Generationen
Zum vierten Mal in Folge unterstützt WhiteWall das FOTOHAUS Arles bei einer OFF-Location der Rencontres. Die diesjährige Ausstellung, entstanden in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach, verbindet Arbeiten aus vier fotografischen Generationen.
Unter dem Titel „Väter werden nicht gewählt, die Lehrenden schon“ diskutieren Absolventen, Lehrende und aktuelle Studierende das Verhältnis von Lehre und künstlerischer Praxis. Für die Präsentation fertigt WhiteWall großformatige Fine-Art-Prints auf Alu-Dibond, stellt Ausführungen hinter Acrylglas her und versieht ausgewählte Werke mit ArtBox-Rahmen.
Die Schau zählt zu den Publikumsrennern der OFF-Spaces und richtet sich gleichermaßen an ein akademisch wie kuratorisch interessiertes Publikum.
ProfiFoto: „Worlds in View“
Die von Thomas Gerwers kuratierte Gruppenausstellung „Worlds in View“ bringt 61 Arbeiten von 40 Fotografen aus sechs Regionen zusammen. WhiteWall zeichnet erneut für die Produktion verantwortlich; erstmals unterstützt Hahnemühle das Projekt als Papierpartner.
Die Werkauswahl entstand aus einem internationalen Open Call. Gezeigt werden Drucke auf hochwertigen Fine-Art-Papieren, die in der Galerie Les Murs Blancs vom 6. bis 12. Juli 2026 zu sehen sind. Die Eröffnung ist am 6. Juli um 18:00 Uhr geplant.
Während der Festivalwoche dient die Galerie zudem als Treffpunkt für Fachbesucher — ein Ort, an dem Kuratoren, Sammler und Fotografen in engem Austausch stehen.
Abbildung: Alan Schaller „The Landing“ (2024)
Für WhiteWall ist die Dreifachpräsenz in Arles mehr als reine Sichtbarkeit: Unternehmenssprecherin Petra Felgen hebt hervor, dass Frankreich zu den wichtigsten Märkten zählt und das Festival eine seltene Gelegenheit bietet, direkte Kontakte zu internationalen Entscheidungsträgern der Foto- und Kunstszene zu pflegen. Die Beteiligung an drei Projekten dokumentiere zugleich, wie sehr Produktionsqualität heute in kuratorische Konzepte eingebettet wird.












