Samsung-App-Update rollt an: Nutzer erhalten jetzt wichtige neue Funktionen

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Samsungs Smart-Home-Zentrale soll sichtbarer, übersichtlicher und moderner werden: Insider berichten, dass die SmartThings-App ein umfassendes Redesign im Stil von One UI 9 erhält. Für Nutzer bedeutet das nicht nur frische Optik, sondern auch konkretere Steuerung, neue Widgets und personalisierbare Startbildschirme.

Was die Überarbeitung bringt

Dem Bericht zufolge übernimmt SmartThings das visuelle Set von One UI 9 und erhält eine neu strukturierte Bedienoberfläche mit einer fixierten, leicht angehobenen Navigationsleiste am unteren Bildschirmrand. Die App teilt sich künftig in fünf Hauptbereiche: Home, Devices, Life, Routines und Menu, wodurch häufig genutzte Funktionen schneller erreichbar sein sollen.

Der Home-Bildschirm wird dynamischer: Hintergründe wechseln je nach Tageszeit automatisch (Morgen, Tag, Abend, Nacht) und fungieren ähnlich wie ein Live-Wallpaper. Nutzer können diese Hintergrunddarstellung mit eigenen Fotos ersetzen und für unterschiedliche Standorte separate Bilder hinterlegen. Insgesamt sind mehrere vorinstallierte Live-Hintergründe geplant.

Wesentliche Neuerungen in der überarbeiteten SmartThings-App
Bereich Was neu ist Nutzen für Anwender
Navigation Schwebende Leiste mit fünf Tabs Schneller Zugriff auf Kerntools
Home Dynamische, zeitabhängige Hintergründe; personalisierbar Visuell klarere Übersicht; individuelle Einstellungen pro Standort
SmartThings-Now Karte mit Vorschlägen und Feature-Tipps Hilft, ungenutzte Funktionen zu entdecken; optional deaktivierbar
Widgets Drei neue Typen: Device Control, Screen Device Control, Routines Schnellsteuerung direkt vom Homescreen
Routines Trennung in „My Routines“ und „Discover” Eigene Automationen verwalten; populäre Vorlagen entdecken

Neue Funktionen im Alltag

Eine hervorgehobene Neuerung ist die SmartThings-Now-Karte, die im Startbereich kontextbezogene Hinweise und ungenutzte Optionen anzeigt. Wer das nicht möchte, kann die Karte ausschalten. Die erweiterten Widgets sollen Routinen und Gerätesteuerung schneller verfügbar machen — ein Vorteil vor allem für Nutzer mit vielen vernetzten Geräten.

  • Schnellere Bedienelemente für häufig genutzte Geräte
  • Personalisierte Darstellung je Location (z. B. Zuhause, Ferienhaus)
  • Einfacheres Finden und Teilen von Automationen über „Discover“

Warum der Schritt nötig war

SmartThings hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Plattform entwickelt, die deutlich mehr kann als das reine Smart-Home-Management. Funktionen wie Family Care, Music Sync, Pet Care oder Samsung Find sind inzwischen integriert, was die App unübersichtlich machte. Viele Nutzer und Beobachter beklagten, dass die Bedienung unter der Komplexität litt.

Das Redesign verfolgt deshalb zwei Ziele: eine klarere Informationsarchitektur und eine an One UI 9 angelehnte, konsistente Optik über das Samsung-Ökosystem hinweg. Kurzfristig sollte das die tägliche Nutzung erleichtern; langfristig könnte es die Pflege und Erweiterung von Funktionen vereinfachen.

Verfügbarkeit und Zeitplan

Konkrete Termine für das SmartThings-Update nennt die Quelle nicht. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Anpassung an One UI 9 an den rollenden System-Updates orientiert wird.

Wichtige Meilensteine:

  • 22. Juli 2026: Start des stabilen One UI 9-Rollouts mit dem Galaxy Z Fold 8 und Z Flip 8
  • Ab September 2026: Erwarteter Beginn des One UI 9-Updates für Galaxy S26-Modelle und ältere Geräte

Damit ist zu rechnen: Das SmartThings-Redesign dürfte zeitlich nach dem stabilen System-Update folgen, was für die meisten Nutzer in Europa vermutlich einige Wochen nach dem One-UI-9-Rollout bedeutet.

Quelle und Einordnung

Die beschriebenen Details wurden in Vorabberichten aus dem Android- und Samsung-Umfeld genannt (u. a. SamMobile). Bis zur offiziellen Ankündigung können sich Funktionen noch verändern; die Informationen geben aber einen belastbaren Eindruck davon, wie Samsung die App modernisieren will.

Für Anwender ist entscheidend: Wer ein umfangreich vernetztes Zuhause verwaltet, kann mit dem Update künftig schneller steuern, personalisieren und neue Automationen entdecken — vorausgesetzt, das angekündigte Redesign wird so umgesetzt wie berichtet.

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