EOS R8 Mark II: Leak-Fotos enthüllen überraschendes Design und neue Technik

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Diese Woche brachte eine Reihe technischer Ankündigungen und Leaks, die die Foto- und Videowelt in Bewegung halten. Für Nutzer sind vor allem zwei Fragen wichtig: Welche neuen Produkte beeinflussen Gewicht, Preis und Kompatibilität der Ausrüstung — und welche Firmware‑Updates ändern bestehende Workflows?

Pentax plant neue DSLR‑Generation — K‑Bajonett bleibt wichtig

Ricoh hat bestätigt, dass Pentax an einer neuen Reihe digitaler Spiegelreflexkameras arbeitet. Laut Unternehmensangaben basiert die Entwicklung auf einem gänzlich neuen Konzept, das jedoch das Erbe des klassischen K‑Bajonetts bewahren soll.

Das bedeutet konkret: Bereits vorhandene K‑Mount‑Objektive sollen weiter verwendbar bleiben. Ein genauer Zeitplan für Markteinführung und Verfügbarkeit fehlt allerdings noch — Nutzer müssen sich gedulden.

Nikon und RED: engere Zusammenarbeit bei Kino‑Optiken und Firmware

Nikon gab zwei Entwicklungsprojekte bekannt, die besonders für Filmer relevant sind. Zum einen entsteht mit den Nikkor Z Cinema T1.9 VV‑Objektiven erstmals eine Z‑Mount‑Serie, die das **VV‑Format** (40,96 x 21,60 mm) abdeckt — also etwa Sensoren von RED‑V‑Raptor‑Modellen.

Parallel arbeitet Nikon an einer Firmware‑Erweiterung für die Nikon ZR: Die Kamera soll künftig die Log‑Kurve **Log3G10** und den Farbraum **REDWideGamutRGB** im H.265‑Codec unterstützen. Weitere Verbesserungen umfassen wählbare Rauschreduzierung im H.265‑Log‑Modus und Focus‑Peaking bei R3D NE‑RAW.

Wichtig für Anwender: Funktionen wie Open‑Gate oder eine Desqueeze‑Anzeige für anamorphotische Optiken sind noch nicht im aktuellen Update enthalten und sollen erst 2027 folgen — damit bleiben einige Profi‑Features vorerst ausstehend.

OM System: neue PEN als leichtes Alltagsgerät

OM System hat ein neues Modell der PEN‑Reihe vorgestellt, das optisch an die E‑P7 erinnert und mit einer UVP von 999 € im Einsteigerbereich positioniert ist. Die Kamera kombiniert einen OLED‑Sucher, einen aus der OM‑5 Mark II bekannten Sensor auf einem **IBIS**‑Stabilisator und eine Schutzklasse gegen Sprühregen.

Der Autofokus im Praxistest wirkt robust, und KI‑gestützte Motiverkennung für Menschen, Hunde und Katzen soll die Alltagstauglichkeit erhöhen. Kritikpunkte sind das Kunststoffgehäuse, das neue Kit‑Objektiv sowie das klappbare, nicht komplett herausnehmbare Schwenkdisplay — für manche Anwender ein ergonomischer Nachteil.

Sigma: zwei neue Vollformat‑Objektive — Gewicht und Preis als Trumpf

Sigma hat mit einem neuen 85 mm f/1.2 DG ART und einem kompakten 20–60 mm f/2.8–4 zwei Vollformat‑Objektive vorgestellt, die unterschiedliche Bedürfnisse ansprechen.

Zwei Teleobjektive auf Stativ, kompakt und leicht wirkend
Gerüchte zu leichten Telefestbrennweiten von Sony würden Mobilität für Tierfotografen verbessern.

  • 85 mm f/1.2 DG ART: Mit nur 905 g ist es laut Hersteller das leichteste AF‑85/1.2‑Objektiv; optisch 17 Elemente/12 Gruppen, Blende mit 13 Lamellen, dualer HLA‑AF. UVP in Deutschland: 1.499 € — deutlich günstiger als die 3.000 €‑Klasse der Konkurrenten.
  • 20–60 mm f/2.8–4 (Contemporary): Sehr leicht (385 g), großer Weitwinkelvorteil (Bildwinkel bis ~94,5°), sehr kurze Naheinstellgrenze (bei 28 mm bis 15,8 cm). Kein Innenzoom, digital ausgeprägte Korrekturen bei RAW möglich; UVP 849 €, Verkaufsstart Ende September.

Für Fotografen bedeutet das: Sigma setzt weiter auf attraktives Preis‑/Gewichtsverhältnis und erschließt Nischen (leichte lichtstarke Festbrennweite, kompaktes Weitwinkel‑Zoom) — das kann Kaufentscheidungen zugunsten dritter Hersteller beeinflussen.

Sony: Tele‑Leaks und neues Fisheye

Aus Gerüchteküche und offiziellen Ankündigungen tauchen zugleich zwei unterschiedliche Sony‑Themen auf. Gerüchte sprechen von zwei neuen Telefestbrennweiten: einem 400 mm f/4.5 (~994 g) und einem 600 mm f/6.3 (~995 g).

Wenn sich die Gewichtsangaben bestätigen, wäre das ein Schritt Richtung deutlich besserer Handhab‑ und Mobilitätswerte für Tier‑ und Sportfotografen — Telelichtgewichte unter 1 kg sind in diesem Segment selten.

Offiziell vorgestellt hat Sony das neue native Fisheye‑Zoom FE 8–14 mm f/3.5 G für E‑Mount. Es liefert bei 8 mm ein zirkuläres Fisheye und bei 14 mm ein vollformatfüllendes 180°‑Bild, ist mit 314 g sehr kompakt und bietet Innenzoom. Praktisch: ein Zoom‑Lock verhindert ungewollte Brennweitenwechsel; wegen der gewölbten Frontlinse sind Schraubfilter nicht möglich.

Canon EOS R8 Mark II: erste Bilder und Designdiskussion

Im Netz sind Zulassungs‑ und Shopfotos aufgetaucht, die als erste Aufnahmen der Canon EOS R8 Mark II kursieren. Sie geben einen unverfälschten Blick auf Gehäuseform und Proportionen — und lösen gemischte Reaktionen aus.

Shopfoto einer spiegellosen Kamera mit Seitenansicht und Bedienelementen
Erste Zulassungs‑ und Shopfotos der Canon EOS R8 Mark II zeigen das neue Gehäusedesign.

Das Design wirkt kantiger und erinnert manche Betrachter an Konkurrenzmodelle. Für viele Enthusiasten zählt aber letztlich die Ergonomie und die technische Leistungsfähigkeit; ein ungewöhnliches Äußeres kann in der Handhabung durchaus positive Seiten haben. Konkrete technische Spezifikationen sind noch nicht endgültig bestätigt.

Wo ihr die Wochen‑Zusammenfassung sonst findet

Die gleichen Themen gibt es auch als Podcast und Video‑Format, mit wöchentlicher Veröffentlichung freitags. Verfügbar auf:

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Kurzüberblick: Die Highlights dieser Woche

  • Pentax: Neue DSLR‑Generation mit K‑Mount‑Kompatibilität angekündigt.
  • Nikon & RED: Nikkor Z Cinema VV‑Serie und Firmware‑Update für ZR (Log3G10, REDWideGamutRGB).
  • OM System: Neue PEN‑Kamera, 999 € UVP, leichte Bauweise, OLED‑Sucher, Kunststoffgehäuse.
  • Sigma: 85/1.2 (leistungsstark und vergleichsweise leicht, 1.499 €) sowie 20–60 mm (385 g, 849 €).
  • Sony: Leaks zu ultraleichten Tele‑Festbrennweiten; neues FE 8–14 mm f/3.5 Fisheye G offiziell vorgestellt.
  • Canon: Erste R8 Mark II‑Bilder aufgetaucht — Design und Ergonomie werden diskutiert.

Diese Woche zeigt: Hersteller treiben zwei Trends voran — immer größere Kompatibilitätslösungen für Objektive sowie eine starke Fokussierung auf geringes Gewicht und günstigere Preispositionen. Für Anwender heißt das mehr Auswahl, aber auch neue Entscheidungen bei Systemwechseln oder beim Upgrade bestehender Ausrüstung.

Welche Ankündigung steht für euch im Vordergrund — leichte Teleobjektive, günstige High‑End‑Festbrennweiten oder die Rückkehr neuer DSLRs? Eure Einschätzung hilft, die Relevanz dieser Trends besser einzuschätzen.

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