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Die Finalisten der Nikon Comedy Wildlife Awards 2026 sind bekannt: Aus mehr als 10.000 Einsendungen aus 112 Ländern wählte die Jury ein anschlussfähiges, teils skurriles Portfolio an Bildern, Videos und Portfolios aus. Die Selektion verbindet Bildwitz mit Ernst – und lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf den Schutz wildlebender Tiere.
Für die Endrunde wurden insgesamt 40 Einzelaufnahmen nominiert; hinzu kommen drei Beiträge in der Jugendkategorie (bis 16 Jahre), vier Portfolios sowie neun Videos. Unter den Motiven finden sich überraschende Szenen aus der Natur: ein Kaiman mit einem auffälligen Feder- oder „Haarschopf“-Effekt, ein Leopard in ungewöhnlicher Pose, fast wie in einer Gymnastikübung, und ein Eisbär, der mit einer Möwe zu interagieren scheint.
Preise, Kategorien, Teilnahmebedingungen
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Der Wettbewerb deckt ein breites Spektrum ab: Es gibt Kategorien für Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien, Fische und andere Wasserbewohner sowie Insekten. Junge Talente werden in getrennten Altersgruppen gewürdigt – bis 25 Jahre und bis 16 Jahre – außerdem werden Portfolios und Videoprojekte bewertet.

- Anzahl der Finalisten: 40 Einzelbilder, 4 Portfolios, 9 Videos, 3 Jugendentwürfe (bis 16 Jahre).
- Preise: Hauptgewinn ist eine Safari mit Alex Walker’s Serian in der Masai Mara; weitere Preise sind mehrere Nikon-Kameras (darunter Nikon Z6III, Z50II, ZR) und Fotozubehör.
- Teilnehmerbasis: Mehr als 10.000 Einsendungen aus 112 Ländern.
- Öffentliche Abstimmung: 2. Oktober 2026 bis 1. März 2027, mit einer Verlosung von 500 Pfund unter den Teilnehmern.
Warum der Wettbewerb wichtig ist
Die Gründer, Paul Joynson-Hicks und Tom Sullam, starteten den Wettbewerb 2015 mit der Idee, dass humorvolle Tierfotografie Aufmerksamkeit schaffen kann – nicht nur für ein Lächeln, sondern für den Naturschutz insgesamt. In diesem Jahr kooperieren die Veranstalter mit der Born Free Foundation, einer internationalen Organisation, die sich für bedrohte Arten und intakte Lebensräume einsetzt.

Humor schafft Zugänglichkeit. Bilder, die Menschen spontan ansprechen, können Diskussionen anstoßen, Spendenmotivation erhöhen und das Bewusstsein für bedrohte Arten vermehren. Das ist die intendierte Wirkung hinter dem Format.
Wer bewertet die Motive?
Die Jury kombiniert Expertise aus Fotografie, Medien und Naturschutz. Neu im Gremium sind die Autorin und Moderatorin Roma Wells, die Tierfotografen Will Fortescue und Jamie Smart sowie der Comedian Stuart Goldsmith. Bewährte Mitglieder wie Moderatorin Kate Humble, der Schauspieler und Comedian Hugh Dennis sowie Will Travers von der Born Free Foundation komplettieren das Panel.
Die Mischung aus Fotografen, Journalisten und Unterhaltenden soll sicherstellen, dass sowohl technische Qualität als auch Bildwirkung und die erzählerische Kraft der Motive berücksichtigt werden.
Termine, Ausstellung, Publikumspreis
Die Gewinner werden am 8. Dezember 2026 bei einer Veranstaltung in London verkündet. Direkt im Anschluss sind die Finalbilder vom 9. bis 13. Dezember in der Gallery@Oxo öffentlich zu sehen; der Eintritt ist kostenfrei.
Parallel zur Juryentscheidung läuft die Publikumswahl, die bereits am 2. Oktober 2026 startet und bis zum 1. März 2027 offen ist. Teilnehmer an der Abstimmung haben zudem die Chance, ein Preisgeld von 500 britischen Pfund zu gewinnen.
Solche Wettbewerbe sind mehr als eine Bühne für Kreativität: Sie verbinden Fotokunst mit Öffentlichkeitswirkung. Gerade jetzt, wo Artenverlust und Lebensraumzerstörung wieder verstärkt in den Debatten auftauchen, können zugängliche Bildformate eine wichtige Rolle dabei spielen, ein breiteres Publikum zu erreichen.











