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Die Imaging World verlagert ihren Schauplatz: 2027 findet das Festival für Foto, Video und Content Creation nicht mehr in Nürnberg, sondern in Köln statt. Unter dem Titel Imaging World inspired by photokina wollen die neuen Veranstalter das Ereignis vom 24. bis 26. September 2027 auf dem Kölner Messegelände neu aufstellen — eine Entscheidung mit Signalwirkung für Branche und Community.
Wiedersehen mit einer langen Messe-Tradition
Die Ankündigung fiel in Nürnberg während der TIPA World Awards: Die Koelnmesse übernimmt die Leitung des Festivals, Ringfoto bleibt als Partner an Bord. Der Namenszusatz erinnert bewusst an die frühere photokina‑Ära in Köln, doch die Organisatoren betonen, dass es sich nicht um eine Rückkehr der alten Marke handelt, sondern um ein eigenständiges Format mit neuen Schwerpunkten.
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Für die Branche hat der Standortwechsel mehrere Bedeutungen: Er signalisiert eine Rückkehr zu einem traditionsreichen Messeplatz, verändert Logistik und Erreichbarkeit für Aussteller und Besucher und eröffnet Möglichkeiten für lokale Kooperationen mit Medien, Hochschulen und Kreativwirtschaft.
Programmmaße — Messe, Praxis und Community
Geplant ist ein Mix aus klassischer Ausstellung und aktiven Formaten: interaktive Flächen, Workshops, Seminare und Begegnungsangebote sollen Profis, Händler und Hobbyfotografen miteinander verbinden. Neben Fototechnik werden auch Video, Audio, Beleuchtung, Software, Printing sowie Smartphone‑Workflows und Contentproduktion thematisiert.

- Produktpräsentationen: Messestände und Neuheiten der Hersteller.
- Hands‑on‑Bereiche: Playgrounds für Ausprobieren und Live‑Demos.
- Weiterbildung: Workshops, Seminare und Panel‑Diskussionen.
- Community‑Events: Fotowalks, Meetups und Programmpunkte in der Stadt.
- Business‑Netzwerk: Austausch zwischen Handel, Industrie und Kreativen.
Köln als Veranstaltungsort — mehr als nur Messehallen
Die Organisatoren heben hervor, dass Köln nicht nur wegen der Messeinfrastruktur attraktiv ist, sondern auch wegen der aktiven Creator‑Szene und der starken Medien‑ und Hochschullandschaft. Langfristig sollen Formate in der Innenstadt stattfinden: ausgewählte Fotowalks und Community‑Aktionen sollen das Festivalgeschehen über das Messegelände hinausführen.
Das kann vor allem für junge Kreative und Studierende neue Sichtbarkeit bringen und zugleich lokale Dienstleister und die Kulturwirtschaft stärken. Für internationale Aussteller bedeutet der Standortwechsel jedoch auch, Transport‑ und Logistikketten neu zu planen.
Offene Fragen und Ausblick
Bisher fehlen konkrete Details zu Ausstellerlisten, Programmpunkten und Ticketoptionen — die Veranstalter kündigten an, diese Informationen zu einem späteren Zeitpunkt zu veröffentlichen. Wichtig für die Branche sind neben dem endgültigen Ausstellermix vor allem die programmatische Ausrichtung und die Frage, wie stark das Festival die professionalisierende Seite gegenüber Community‑ und Kreativformaten gewichtet.
In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob die Neuauflage in Köln die gewünschte Anziehungskraft entfaltet und welche Auswirkungen der Umzug auf Marktakteure, Publikum und die regionale Eventlandschaft hat. Für Interessierte ist das Datum 24.–26. September 2027 bereits ein erster Orientierungspunkt — Details folgen.











