Leica könnte bald ein klassisches Weitwinkelobjektiv für das M-System neu auflegen — und das zu einem Preis, der viele Käufer überrascht. Wenn sich die Gerüchte bestätigen, wäre das neue Glas eine der günstigeren Neuerscheinungen aus Wetzlar und könnte die Auswahl für M-Fotografen deutlich erweitern.
Laut Berichten aus der Szene arbeitet Leica an einem 35‑mm‑Objektiv im Summaron‑Design für das M‑Bajonett. Offizielle Angaben fehlen noch, doch Quellen sprechen von einem Verkaufspreis um die 2.000 Euro und einer Vorstellung in den kommenden Monaten. Konkrete technische Daten wurden bislang nicht veröffentlicht.
Warum das für M‑Nutzer relevant ist
Eine moderne Neuauflage des Summaron würde zwei Interessen bedienen: Sammler, die klassische Leica‑Optiken schätzen, und Anwender, die ein kompaktes 35‑mm‑Objektiv suchen, ohne in die Spitzenpreise aktueller Luxusoptiken einzusteigen. Sollte die Linse Teil der bekannten Classic‑Reihe werden, wäre mit einer historisch orientierten optischen Konstruktion zu rechnen — andernfalls könnte Leica auch ein vollständig neues Design präsentieren.
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Leica Summaron-M 35mm f/2.8 soll überraschend erschwinglich werden: Preis bei 2.000 €
Die ursprüngliche Summaron‑Version aus Wetzlar lief einst lange Zeit im Programm; heute ist die Nachfrage nach charaktervollen, kleinen Festbrennweiten für Messsucherkameras hoch. Ein moderater Preis würde außerdem den Abstand zu Leicas Premiummodellen deutlich schrumpfen.
| Objektiv | Blende | Hersteller | Richtpreis (ca.) |
|---|---|---|---|
| Summaron‑M 35 mm (gerücht) | f/2.8 | Leica | ~2.000 € |
| Summicron‑M 28 mm | f/2 ASPH. | Leica | ~4.950 € |
| Noctilux‑M 35 mm | f/1.2 ASPH. | Leica | ~8.950 € |
| Ultron 35 mm | f/2 asph. | Voigtländer | ~749 € |
| Color‑Skopar 35 mm | f/3.5 | Voigtländer | ~660 € |
| APO 35 mm | f/1.7 | Brightin Star | ~1.025 € |
Im direkten Vergleich steht das mögliche neue Summaron deutlich unter den aktuellen Toppreisen von Leica‑Objektiven. Das macht es für Fotografen attraktiv, die Leica‑Optik suchen, aber nicht das obere Preissegment wählen wollen. Gleichzeitig bleiben Drittanbieter weiterhin preislich vorn — vor allem wenn Gewicht oder kompakte Bauweise Priorität haben.
Wichtig zu beachten: Bis Leica selbst Details oder einen Termin ankündigt, bleiben viele Fragen offen. Unklar ist etwa, ob die Neuauflage die historische Optik exakt übernehmen wird oder eine moderne Neuinterpretation darstellt. Ebenso fehlen Angaben zu Maßen, Gewicht und der Verfügbarkeit für aktuelle M‑Modelle.
Was als Nächstes zu beobachten ist
- Offizielle Bestätigung und technische Spezifikationen von Leica.
- Preise in verschiedenen Ländern sowie mögliche Sondereditionen.
- Erste Hands‑on‑Tests, die Aufschluss über Bildcharakter und Haptik geben.
- Einfluss auf Gebrauchtmarktpreise älterer Summaron‑Modelle.
Die Meldung stammt aus Fachkreisen und wurde zunächst von Branchendiensten aufgegriffen; sie passt zu Leicas fortlaufender Strategie, klassische Designs mit modernen Fertigungsstandards neu anzubieten. Wer sich für Messsucher‑Optiken interessiert, sollte die offiziellen Ankündigungen abwarten — die nächsten Monate könnten in dieser Hinsicht spannend werden.











