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FIDLOCK hat einen neuen Kameragurt vorgestellt, der vor allem Wanderer und Naturfotografen ansprechen will: Der SNAPSNAP camera strap verteilt das Gewicht der Kamera nicht mehr allein über Nacken und Schultern, sondern bindet die Ausrüstung in Kombination mit einem Rucksack in ein größeres Tragesystem ein – ein Ansatz, der auf längeren Touren spürbar entlasten kann.
Das Kernprinzip: statt nur zu hängen, wird die Kamera per Verbindung an den Schultergurten des Rucksacks geführt, bleibt aber jederzeit schnell zur Hand. Für Fotografen mit schweren Kits kann das den Unterschied zwischen ermüdeter Haltung und längerer, komfortabler Fotopraxis ausmachen.
Wie das System funktioniert
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Im Gurt sind spezielle Befestigungsstücke integriert, die der Hersteller als Connectoren beschreibt. Diese verbinden sich mit entsprechenden Gegenstücken, die man mit Silikonringen an den Schultergurten eines (Foto-)Rucksacks anbringt. Die Verbindung arbeitet magnet-mechanisch: Magnete führen die Teile zueinander, eine Verriegelung sorgt für festen Halt – ein deutlich hörbares Einrasten signalisiert die sichere Verbindung.
Kamera und Gurt werden durch robuste Nylonbänder geführt und über pulverbeschichtete Edelstahlklemmen fixiert. Laut FIDLOCK lässt sich die Kamera durch leichtes Anheben vom System lösen, der Magnetmechanismus gibt sie dann frei, sodass kein langwieriges Entkoppeln nötig ist.
Praktische Folgen im Alltag
Der unmittelbare Effekt ist ergonomisch: Das Gewicht wird stärker über den Brustkorb verteilt, Nacken und Schultern spüren weniger Last. Fotografen berichten bei ähnlichen Lösungen von reduzierter Ermüdung auf langen Strecken – ein Plus speziell für Tier‑, Landschafts- oder Reisefotografen, die oft stundenlang unterwegs sind.
- Gesamtlänge: 157 cm
- Verstellbarer Bereich: 92–150 cm
- Nackenauflage: 26 cm Silikonpad (ca. 3 cm breit)
- Tragfähigkeit: bis zu 10 kg
- Materialien: thermofixierte Nylonbänder, geflochtene Kordel, pulverbeschichtete Edelstahlklemmen
Für welche Anwender lohnt sich der SNAPSNAP?
Das Produkt richtet sich an Nutzer von DSLRs und spiegellosen Systemkameras mit größeren Objektiven, also an diejenigen, die häufiger schwere Kombinationen tragen. Die maximale Traglast von 10 kg erlaubt den Einsatz auch mit Teleobjektiven und grösseren Systemen; für sehr schwere Profi-Rigs bleibt es jedoch eine Frage individueller Sicherheitspräferenzen.
Wichtig ist außerdem: Die Lösung verlangt, dass der Rucksack geeignete Schultergurte hat, an denen die Silikonringe sicher sitzen. Die Handhabung bleibt auf Geschwindigkeit optimiert – Fotografen müssen nicht erst umständlich entriegeln, sondern können die Kamera im Moment des Bedarfs schnell in Position bringen.
Verfügbarkeit und Preis
Der SNAPSNAP camera strap ist im Fachhandel sowie online erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 79,99 Euro (UVP); weitere Informationen finden sich beim Hersteller auf seiner Website.
In der Praxis bietet das System eine technische Alternative zu herkömmlichen Nacken‑ oder Schultergurten: Es kombiniert festen Halt mit schneller Einsatzbereitschaft und zielt auf weniger körperliche Belastung bei längeren Fotoeinsätzen. Ob die Lösung für den individuellen Gebrauch passt, hängt von Ausrüstung, Tragegewohnheiten und dem Rucksack‑Design ab.












