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Hasselblad hat die Gewinner der «Hasselblad Masters 2026» bekanntgegeben — ein Wettbewerb, der diesmal mehr als 108.000 Einreichungen aus rund 160 Ländern verzeichnete. Die Auswahl der Sieger signalisiert sowohl technische Exzellenz als auch Themenvielfalt: Von Mülllandschaften bis zu nächtlichen Meeresbewohnern spiegeln die Projekte aktuelle fotografische Schwerpunkte wider.
Die Endauswahl traf eine internationale Fachjury; zusätzlich floss eine öffentliche Abstimmung in das Ergebnis ein. Bewertet wurden nach Angaben von Hasselblad insbesondere die **Originalität**, die technische Ausführung, die kreative Herangehensweise und die konzeptionelle Tiefe der Serien.
Preise und Bedeutung
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Jeder der sieben Sieger erhält neben dem Ehrentitel Hasselblad Master ein Ausstattungspaket und Fördermittel. Konkret stellt der Hersteller:
- eine Mittelformatkamera mit 100‑Megapixel‑Sensor,
- zwei XCD‑Objektive,
- sowie einen Kreativfonds in Höhe von 5.000 Euro
Darüber hinaus sind gemeinsame Projekte mit Hasselblad geplant; die Arbeiten werden in einem Bildband sowie über die internationalen Kanäle des Unternehmens veröffentlicht — Sichtbarkeit, die für professionelle Fotografen beträchtlich sein kann.
Die Gewinner in Kürze
- Art — Yudha Kusuma Putera (Indonesien): «Waste Colonialism (Sapi‑Sapi Piyungan)» — eine Serie, die Rinder auf einer Deponie bei Yogyakarta zeigt und damit die Verflechtung von Tierwelt und Mülllandschaft thematisiert.
- Architecture — Kevin Boyle (Kanada): «DaySleeper | Movieland» — montierte Ansichten verlassener gemeinschaftlicher Treffpunkte in Nordamerika, inszeniert durch Lichtsetzung und Nachbearbeitung.
- Landscape — Rohan Reilly (Irland): «Ephemeral Visions» — Langzeitbelichtungen von Pappelreihen entlang des Po, die eine fast surreal wirkende Stimmung erzeugen.
- Project//21 — Panitbhand Paribatra Na Ayudhya (Thailand): «Dwellers of the Night» — Unterwasseraufnahmen vor Anilao (Philippinen), die nachtaktive Meereslebewesen mit langen Belichtungszeiten und farbiger Beleuchtung dokumentieren.
- Portrait — Svetlana Jovanovic (lebt in den Niederlanden): «Otherness» — ein Langzeitprojekt über eineiige Zwillinge, das Gemeinsamkeiten und individuelle Identitäten beleuchtet.
- Street — Gosse Bouma (Niederlande): «Morning Ritual» — Fotos von Straßenmärkten, die Architektur, Licht und Alltagsszenen zu einer atmosphärischen Dokumentation verknüpfen.
- Wildlife — Alfred Minnaar (Südafrika): «The Forest I Roam» — Aufnahmen eines kleinen Riffgrundelfisches, die auf Maßstäbe und Artenvielfalt mariner Lebensräume aufmerksam machen.
Jury und Auswahlprozess
Die Jury setzte sich aus internationalen Fachleuten zusammen, darunter Vertreter von Institutionen wie der Hasselblad Foundation, National Geographic, Getty Images, Magnum Photos, Aperture, Foam, Three Shadows Photography Art Centre und The Metropolitan Museum of Art. Diese Bandbreite sollte verschiedene fotografische Perspektiven in die Bewertung einbringen.
Die hohe Teilnehmerzahl und die thematische Bandbreite der Gewinner zeigen, wie unterschiedlich aktuelle Fotojagden ausfallen — technisch anspruchsvolle Serien treffen auf Arbeiten mit starkem dokumentarischem oder konzeptuellem Fokus.
Für weiterführende Details und Bildmaterial verweist Hasselblad auf seine offizielle Website.
Bildnachweis: Yudha Kusuma Putera — Hasselblad Masters 2026












