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Sirui hat erste Fotos und Eckdaten zur zweiten Generation seiner anamorphotischen Saturn-Objektive veröffentlicht — der auffälligste Neuerung: eine drehbare Optik, mit der sich anamorphe Aufnahmen sowohl im Quer- als auch im Hochformat realisieren lassen. Für Filmemacher und Social‑Media‑Produzenten könnte das den Workflow vereinfachen, weil die Kamera nicht mehr physisch gedreht werden muss.
Drehbare Optik als zentrales Merkmal
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Im Kern setzt die Saturn V2 auf eine optische Konstruktion, die sich um die Bildachse drehen lässt. Damit sollen Anwender zwischen klassischem Kino‑Seitenverhältnis und vertikalen 9:16-Formaten wechseln können, ohne mehrere Objektive oder aufwendige Rig‑Umbauten.

Praktisch bedeutet das: Wer regelmäßig zwischen YouTube‑ähnlichen Querformaten und vertikalen Clips für TikTok oder Instagram wechselt, bekommt ein flexibles Werkzeug, das Zeit spart und die Ausrüstung schlanker hält.
Fokus auf drei Brennweiten — aber Unklarheiten bei Anschlüssen
Sirui nennt die Saturn V2 vorerst in den Brennweiten 35 mm, 50 mm und 75 mm. Bei den Objektivanschlüssen gibt es jedoch widersprüchliche Angaben aus der Berichterstattung: Einige Quellen listen zunächst Sony E, Canon RF und L‑Mount; andere nennen zusätzlich Nikon Z und Fujifilm X.
Bis Sirui offizielle Informationen nachreicht, bleibt unklar, welche Mount‑Varianten zum Verkaufsstart verfügbar sein werden — das ist für Käufer entscheidend, weil Adapterlösungen und native Mounts die Alltagstauglichkeit stark beeinflussen.
- Bekannt: 35/50/75‑mm‑Optionen, drehbare Optik, Marktstart angekündigt für September 2026.
- Unklar: Genaues Mount‑Portfolio, tatsächlicher Lichtwert (Blende), Squeeze‑Faktor, Gewicht und Preis.
- Vergleichswerte: Die bisherige Saturn‑Generation arbeitete mit einer 1,6×‑Anamorphotik, war bei ähnlichen Brennweiten relativ leicht und hatte eine hohe Lichtstärke; ob die V2 diese Eckdaten übernimmt, ist noch offen.
Für welche Anwender die V2 interessant sein könnte
Die Kombination aus anamorphem Look und integrierter Hochformat‑Funktion spricht vor allem Hybrid‑Creator an: Journalistinnen, Werbefilmer oder YouTuber, die Kinoästhetik und Social‑Media‑Kompatibilität vereinen wollen.

Konkrete Kamera‑Kopplungen lassen sich bereits erahnen: Für Nutzer von Sony‑E‑Kameras käme eine kompakte Cinema‑Kamera in Frage, Canon‑RF‑Besitzer könnten die Optik an modernen Hybrid‑Bodys nutzen, und sollte eine Z‑Mount‑Variante kommen, wäre auch eine Kombination mit kompakten Nikon‑Cine‑Hybridkameras denkbar. Verlässliche Empfehlungen sind aber erst möglich, wenn Sirui die Mount‑Liste bestätigt.
Warum das jetzt relevant ist
Der Markt für Bewegtbild verschiebt sich spürbar Richtung Kurzformate und Mobilkonsum. Ein anamorphes Objektiv, das beides abdeckt, kann Produktionsketten vereinfachen und die Ausrüstung leichter machen — ein klarer Vorteil für Teams mit begrenztem Gepäck oder enge Drehpläne.
Wichtig bleibt: Viele technische Details fehlen noch. Beobachter und potenzielle Käufer sollten auf Siruis offizielle Spezifikationen warten, bevor sie Investitionsentscheidungen treffen. Bis dahin bleibt die Saturn V2 ein spannender Ausblick darauf, wie anamorphe Optiken an die Anforderungen moderner Content‑Produktionen angepasst werden könnten.












