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- Auswahl: Vom Kaiman mit «Perücke» bis zum standhaften Leopard
- Wer konkurriert — und welche Kategorien gibt es?
- Preise: Von Nikon-Kameras bis zur Safari
- Hintergrund: Humor als Kommunikationsmittel für Naturschutz
- Wer bewertet die Arbeiten?
- Termine, Ausstellung und Publikumsbeteiligung
- Was bedeutet das jetzt für Leserinnen und Leser?
Die Shortlist des Nikon Comedy Wildlife Awards 2026 ist jetzt bekannt: Aus Tausenden Einsendungen wählte die Jury ungewöhnliche Tieraufnahmen aus, die nicht nur zum Schmunzeln anregen, sondern auch Aufmerksamkeit für bedrohte Lebensräume erzeugen. Für Fotografen und Naturschützer bedeutet die Finalrunde eine Plattform mit internationaler Reichweite — und Preise, die Praxis sowie Bewusstsein fördern.
Auswahl: Vom Kaiman mit «Perücke» bis zum standhaften Leopard
Die Organisatoren sichteten Beiträge aus über 110 Ländern und reduzierten die Auswahl auf eine engere Liste bemerkenswerter Arbeiten. Unter den Finalbildern sind überraschende Szenen wie ein Kaiman mit einem auffälligen Federkleid-ähnlichen Effekt auf dem Kopf, ein Leopard in einer ungewöhnlichen Pose und ein Eisbär, der scheinbar mit einer Möwe interagiert.
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Insgesamt wurden Einzelbilder, Portfolios und Videos berücksichtigt. Die Bandbreite reicht von klassischen Tieraufnahmen bis zu kurzweiligen Sequenzen, die den Humor in der Natur betonen.
Wer konkurriert — und welche Kategorien gibt es?
Der Wettbewerb teilt die Beiträge in fachlich geordnete Rubriken, um vergleichbare Arbeiten fair zu bewerten. Zu den Bereichen zählen unter anderem Säugetiere, Vögel sowie Reptilien und Amphibien; ebenso gibt es Kategorien für Wasserlebewesen und Insekten.
- Teilnehmerzahl: Mehr als 10.000 Einsendungen aus 112 Ländern
- Finalisten: 40 Einzelbilder, mehrere Portfolios und neun Videos
- Alterskategorien: Nachwuchs bis 25 Jahre sowie Jugend bis 16 Jahre
Preise: Von Nikon-Kameras bis zur Safari
Auf die Gewinner warten sowohl materielle Preise als auch Erlebnisgutscheine: Als Hauptgewinn ist eine Fotoreise in die Masai Mara mit Alex Walker’s Serian ausgelobt. Hinzu kommen Kameramodelle aus Nikons Z-Reihe, darunter die Z6III, Z50II und die ZR, plus ergänzendes Zubehör.

Für viele Teilnehmer ist besonders der Reisegutschein attraktiv, weil er direkte Recherchemöglichkeiten in spektakulären Naturräumen eröffnet — ein relevanter Beitrag zur Weiterentwicklung fotografischer Projekte.
Hintergrund: Humor als Kommunikationsmittel für Naturschutz
Die Initiative ging 2015 an den Start und verfolgt ein klares Kommunikationsprinzip: Humorvolle Tierporträts erreichen ein großes Publikum und schaffen so Gesprächsanlässe rund um Arten- und Lebensraumschutz. In diesem Jahr arbeitet der Wettbewerb mit der Born Free Foundation zusammen, einer internationalen Organisation, die sich für bedrohte Tierarten und den Erhalt natürlicher Ökosysteme einsetzt.
Wer bewertet die Arbeiten?
Die Jury setzt sich aus Fachleuten aus Fotografie, Medien und Naturschutz zusammen. Neu auf der Liste der Jurorinnen und Juroren sind unter anderem die Moderatorin und Autorin Roma Wells sowie die Tierfotografen Will Fortescue und Jamie Smart; zudem gehört der Comedian Stuart Goldsmith zum Gremium.
Erfahrene Mitglieder wie Kate Humble, Hugh Dennis und Will Travers (Mitgründer der Born Free Foundation) komplettieren das Team und bringen unterschiedliche Perspektiven in die Bewertung ein — von technischer Bildqualität bis zur erzählerischen Wirkung.
Termine, Ausstellung und Publikumsbeteiligung
Die Siegerinnen und Sieger werden am 8. Dezember 2026 in London verkündet. Direkt im Anschluss sind die Finalbeiträge vom 9. bis 13. Dezember in der Gallery@Oxo zu sehen; der Eintritt ist kostenfrei.
Parallel startet ein Publikumsvoting: Die Online-Abstimmung läuft vom 2. Oktober 2026 bis zum 1. März 2027. Unter den abstimmenden Besucherinnen und Besuchern wird zusätzlich ein Preisgeld von 500 britischen Pfund verlost — ein Anreiz, sich mit den Motiven auseinanderzusetzen.
Was bedeutet das jetzt für Leserinnen und Leser?
Die Shortlist bietet einen einfachen Zugang zu aktuellen Debatten über Biodiversität und Schutzgebiete — verpackt in Bilder, die Gefühle wecken und leicht geteilt werden können. Für Hobbyfotografen ist der Wettbewerb eine Gelegenheit, Sichtbarkeit zu gewinnen; für Naturschützer liefert er eine öffentlichkeitswirksame Bühne.
Wer die Finalbilder sehen oder am Publikumsvoting teilnehmen will, findet im Dezember in London die Ausstellung — und online eine Auswahl der nominierten Arbeiten, die die Diskussion über den Zustand wildlebender Tiere anfachen kann.











