Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Think Tank hat seine Reisetaschen für Fotoequipment überarbeitet: Die neuen Airport Backpack-Modelle und die aktualisierte TurnStyle V3-Slingserie setzen stärker auf Komfort, bessere Organisation und nachhaltigere Materialien – eine Antwort auf die wieder steigende Reisetätigkeit und strengere Handgepäckregeln. Für Berufsfotografen und engagierte Amateure bedeutet das: mehr Ausrüstung im Kabinengepäck, schneller Zugriff unterwegs und langlebigere Stoffe.
Airport-Backpacks: kompakteres Packen, schnellerer Zugriff
LUMIS Mini I-Light: mobile Powerleuchte erleichtert Arbeit im Freien
Analoge Fotografie 2026: Warum Fotografen wieder auf Film und langsames Arbeiten setzen
Die überarbeitete Airport-Serie zielt darauf ab, möglichst viel Kameraausrüstung innerhalb gängiger Handgepäckmaße unterzubringen, ohne die Beweglichkeit am Flughafen einzuschränken. Vier Modelle decken unterschiedliche Ansprüche ab – vom kompakten Tagesrucksack bis zum größten, noch handgepäcktauglichen Modell. Neu ist auch ein Hybrid-Design: ein Rolling Backpack, das sich rollen oder mit ausklappbaren Schultergurten tragen lässt.

Wesentliche Änderung: Das Laptopfach wurde bei den meisten Modellen an die Rückseite verlegt. So lässt sich der Rucksack nach vorn kippen, um Laptop, Tablet oder Unterlagen zu entnehmen, ohne die Kameratasche komplett absetzen zu müssen. Beim rollbaren Modell bleibt das Fach vorn angebracht.
- Rückseitiges Laptopfach für schnellen Zugriff im Stehen
- Durchgehende Trennwand in mehreren Modellen für Ausrüstung vs. persönliche Gegenstände
- Zusätzliche, gepolsterte Trennwände mit integrierten Taschen für Kabel und Speichermedien
- Seitenfächer mit Reißverschluss statt Stretch-Fächern zur sicheren Befestigung von Stativ oder Flasche
- Überarbeitete Polsterung, besserer Trolley-Anschluss und ein diskretes Sicherheitsfach
- Langlebigere Außenstoffe wie 420D Nylon Mini-Ripstop und 1260D Poly Ballistic
| Modell | Volumen | Typische Bestückung | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Airport Essentials | 26 L | 1 Kameragehäuse, 3–5 Objektive (u. a. 300 mm f/2.8 angesetzt) | Optimiert für Regionalflüge |
| Airport Commuter | 31 L | Kamera mit Batteriegriff, umfangreichere Objektivauswahl (bis 400 mm f/2.8) | Mehr Stauraum bei noch kabinentauglicher Größe |
| Airport Accelerator | 41 L | Große Ausrüstung bis zu nicht angesetztem 600 mm f/4 | Maximales Fassungsvermögen innerhalb vieler Handgepäckregeln |
| Airport Essentials Rolling | ~26 L | 2 Gehäuse, 4–6 Objektive, 16″ Laptop | Roll- und Tragefunktion mit ausklappbaren Schultergurten |
TurnStyle V3: Slingtaschen mit frischen Farben und mehr Nachhaltigkeit
Die TurnStyle-V3-Slings zielen auf Fotografen, die auf engem Raum oder in der Stadt schnell reagieren müssen. Die Taschen lassen sich am Körper tragen und mit einer Bewegung nach vorn schwenken, um sofort an Kamera oder Objektiv zu gelangen.

Die Serie umfasst drei Größen (5, 8 und 11 Liter) und vier Farbtöne: Asphalt Black, Greenway, Golden Hour und Urban Rust. Neben Design-Updates steht diesmal die Materialwahl im Fokus: recycelte, bluesign®-zertifizierte Stoffe sowie eine PFAS-freie DWR-Imprägnierung gehören zur Ausstattung.
- Verstaubare Trinkflaschentasche für flexiblen Stauraum
- Drehbare Befestigungspunkte für Schultergurte und eine Schiene für Kamera-Clips
- Tragegriffe oben und an der Seite; internes Reißverschlussfach mit Schlüsselband
- Separates, gepolstertes Tabletfach und atmungsaktive Rückenpolsterung
- Robuste Reißverschlüsse und umweltfreundlichere Obermaterialien
Preise, Verfügbarkeit und was das für Reisende bedeutet
Die neuen Airport-Rucksäcke starten bei 299,99 Euro, die TurnStyle V3 Slings ab 99,99 Euro. Laut Hersteller sind beide Serien seit Ende Juli bei autorisierten Händlern in Deutschland und Österreich verfügbar.
Für reisende Fotografen hat das praktische Folgen: Wer bei Kurztrips oder internationalen Flügen die Ausrüstung im Handgepäck behalten möchte, findet mit den neuen Modellen mehr Schutz und Ordnung ohne zusätzliches Gepäck aufgeben zu müssen. Die nachhaltigen Materialentscheidungen sprechen zudem Nutzer an, die Wert auf längere Haltbarkeit und geringere Umweltauswirkungen legen.
Kurzfristig sollten Käufer dennoch die Handgepäckbestimmungen ihrer Fluggesellschaft prüfen; die Maße dürfen je nach Carrier variieren und sind entscheidend dafür, ob ein voll bestückter Foto-Rucksack tatsächlich mit in die Kabine darf.












