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Moderne LED-Dauerlichter erlauben Fotografen, Sonnenlicht täuschend echt nachzuahmen – auch dann, wenn draußen Regen oder Dämmerung herrschen. Der Fotograf Patrick Engfer zeigt, wie wenige Handgriffe und ein zielgerichtetes Set‑Up ausreichen, um ein Portrait mit warmem Sonnenuntergangscharakter zu erzeugen.
Die Technik hinter dem Effekt ist simpel: Statt auf den Blitz zu vertrauen, arbeitet Engfer mit kontinuierlicher Beleuchtung, die bereits vor dem Auslösen sichtbar macht, wie Schatten und Farbe im Bild wirken. Das beschleunigt den Ablauf und erhöht die Kontrolle über Stimmung und Lichtführung.
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Wie das Licht platziert wurde
Für das Shooting reichte eine reduzierte Ausrüstung: Kamera, Model und ein LED‑Dauerlicht auf einem Stativ. Das Gerät stand draußen vor einem Fenster und diente als künstliche Sonne. Durch die Positionierung ließ sich der einfallende Lichtwinkel exakt so einstellen, dass er einem tief stehenden Sonnenlicht nahekam.

Wichtig war die Wahl einer tageslichtähnlichen Farbtemperatur von rund 5.500 Kelvin. Dieser Wert sorgt für neutrale, natürliche Hauttöne und lässt warme Nachbearbeitungen gezielt möglich. Weil es während des Shootings leicht regnete, spannte Engfer zusätzlich einen großen Schirm über das Licht, um das Gerät vor Feuchtigkeit zu schützen.
Warum das Vorgehen für Fotografen relevant ist
Kontinuierliche LED‑Beleuchtung bietet drei klare Vorteile gegenüber traditionellem Blitz:
- Vorkontrolle: Das Motiv lässt sich schon vor der Aufnahme beurteilen, was Belichtung und Schatten betrifft.
- Farbsteuerung: Viele LEDs erlauben eine präzise Einstellung der Farbtemperatur oder sogar den Einsatz farbiger Leuchtdioden.
- Flexibilität bei Wetter und Zeit: Tageslicht muss nicht abgewartet werden – der Look ist reproduzierbar, unabhängig von Sonnenstand und Wetter.
Diese Eigenschaften machen LED‑Dauerlichter besonders attraktiv für Porträtfotografen, die konstanten Look und schnelle Durchläufe benötigen – etwa bei Editorials, Workshops oder Social‑Content.
Praktisches Setup: Schritt für Schritt
Engfers Arbeitsweise lässt sich leicht adaptieren. In wenigen Minuten entsteht ein stimmungsvolles Portrait, wenn man folgende Punkte beachtet:

- Stativ für das Licht stabil aufstellen und leicht erhöht platzieren, um den „Sonnenstand“ zu simulieren.
- Farbtemperatur auf etwa 5.500 K einstellen, um natürliche Hauttöne zu erreichen.
- Schirm oder Abdeckung verwenden, falls Feuchtigkeit oder Nieselregen drohen.
- Optional: Jalousien oder Lamellen nutzen, um dekorative Schattenmuster zu erzeugen und Tiefe zu schaffen.
- Kameraeinstellungen kurz anpassen und mit der sichtbaren Beleuchtung Feinjustierungen vornehmen.
Wer mit solchen Grundprinzipien arbeitet, kann unabhängig von Tageszeit und Wetter stimmungsvolle „Sonnenuntergangs“-Portraits erstellen und dabei die Produktionszeit reduzieren.
Ein Blick auf die Bildwirkung
Das Ergebnis lebt weniger von spektakulären Tricks als von präziser Lichtführung: Ein einzeln gesetztes, tageslichtähnliches Dauerlicht erzeugt weiche Übergänge zwischen Licht und Schatten und betont Konturen im Gesicht. Gepaart mit einem passenden Hintergrund und einem sorgfältig platzierten Schirm entsteht schnell die gewünschte Abendstimmung.
Für Fotografen bedeutet das: Mehr Kontrolle, weniger Warten – und die Möglichkeit, kreative Ideen auch ohne perfekte Außenbedingungen umzusetzen.
Weitere Arbeiten
Wer sich ein Bild von der Arbeitsweise machen möchte, findet weitere Beispiele und Portfolios des Fotografen auf seinen öffentlichen Profilen und Webseiten. Solche Referenzen helfen, die beschriebenen Effekte im Kontext unterschiedlicher Bildstile zu beurteilen.











