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Jüngst setzte die Hochzeitsfotografin Marina Radon bei einem sorgfältig geplanten Paarshooting in Schloss Bellermont in Südtirol auf kompakte Stablichter – ein Experiment, das zeigt, wie kleine, flexible Leuchten heute Bildästhetik und Arbeitsabläufe in der Hochzeitsfotografie verändern können. Für Fotografen, die natürlichen Eindruck mit kontrollierter Lichtführung verbinden wollen, sind solche Geräte inzwischen mehr als ein Gimmick: Sie sind Praxiswerkzeug.
Wer Marina Radon ist und warum ihr Ansatz auffällt
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Marina Radon, die unter ihrem Studio-Namen Marina Photography arbeitet, hat sich in den vergangenen zehn Jahren einen Ruf für zurückhaltende, intime Paarporträts erarbeitet. Ihre Bilder setzen eher auf feine Stimmungen als auf opulente Effekte, was sie zu einer gefragten Fotografin für Hochzeiten in Deutschland und im Ausland macht.
Bei ihren Aufträgen versucht sie häufig, den Eindruck von **Available Light** zu wahren. Wenn zusätzliches Licht eingesetzt wird, soll es das vorhandene Licht unauffällig ergänzen statt es sichtbar zu ersetzen. Deshalb nutzt sie seit einiger Zeit Produkte von **Rollei**, vor allem weil sie robust, leicht und bedienungsfreundlich sind.
Wie die LUMIS-Stablichter im Schlossshooting eingesetzt wurden
Das Team hatte nur begrenzte Zeit pro Motiv, deshalb war Verlässlichkeit gefragt. Im Zentrum standen zwei Modelle: das **LUMIS I-Light RGB** und das **LUMIS Glow RGB**. Ihre kompakte Bauform erlaubte schnelle Umplatzierungen und subtile Lichtsetzung an verschiedenen Orten des Anwesens.

Am Pool kombinierten Marina und ihr Team zwei Stäbe als Hauptlichtquelle und verteilten weitere Leuchten hinter Holztrennwänden; so entstanden definierte Akzente ohne harte Kanten. Im Rittersaal legte sie mehrere Stäbe nebeneinander auf den Tisch, um die Tischdekoration von unten sanft zu betonen und bei Blumen ein porzellanähnliches Aussehen zu erzielen. In einer weiteren Szene hielt sie ein I-Light in der Hand, um punktuelle **Glanzlichter** auf Hautpartien und Schmuck zu setzen — schnell steuerbar und präzise.
- Mobilität: Die Stäbe sind leicht zu transportieren und passen in kleine Fototaschen.
- Akkubetrieb: Unabhängigkeit von Steckdosen vereinfacht Außenaufnahmen und lange Einsätze.
- Farbsteuerung: RGB-Funktionen erlauben subtile Farbanpassungen ohne aufwändige Filter.
- Kombinierbarkeit: Mehrere Einheiten lassen sich verbinden, um größere Lichtquellen zu simulieren.
- Schnelle Bedienung: Für enge Zeitpläne ist einfache Kontrolle ein klarer Vorteil.
Praktische Folgen für den fotografischen Alltag
Die Erkenntnis aus dem Shooting ist praxisorientiert: Kleine, modulare Leuchten verkürzen die Aufbauzeit und eröffnen gleichzeitig kreative Optionen, die früher nur mit umfangreicherem Equipment möglich waren. Für Fotografen bedeutet das weniger Schlepperei und einen flüssigeren Workflow — besonders bei Locations mit vielen Wechselmotiven.

Gleichzeitig wächst die Bedeutung solcher Leuchten für hybride Produktionen. Marina plant, die Stäbe künftig stärker auch für kurze Videoformate einzusetzen, weil sie bewegte Bilder mit derselben, natürlich wirkenden Lichtästhetik unterstützen.
Was Fotografen mitnehmen sollten
Das Schloss-Shooting zeigt keine revolutionäre Neuheit, wohl aber eine Verschiebung in der Praxis: Qualität muss nicht mehr zwingend mit Größe und Gewicht erkauft werden. Wer Wert auf schnelle, subtile Lichtsetzung legt, findet in kompakten RGB-Stäben pragmatische Werkzeuge.
Für Fotografen empfiehlt sich ein Test unter realen Bedingungen: Wie verhalten sich Laufzeit, Helligkeit und Farbstabilität über mehrere Sets hinweg? Und wie schnell lassen sich mehrere Leuchten synchronisieren, wenn größere Flächen ausgeleuchtet werden müssen?
Insgesamt belegt der Einsatz in Bellermont, dass kontrolliertes, natürlich wirkendes Kunstlicht heute mobil, flexibel und direkt in den Workflow integrierbar ist — ein praktischer Vorteil für Hochzeits- und Paarfotografen, die zwischen Available Light und gezielter Akzentuierung pendeln.













