Canon: R6 III und R7 II für 2025 wahrscheinlich, Retro-Modell reizt Fotografen

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Canon soll für 2025 mehrere neue spiegellose Kameras planen – darunter Nachfolger für die populären EOS R6 und R7. Die angekündigten Modelle könnten sowohl für Foto- als auch Videoanwender spürbare Folgen haben: höhere Auflösungen, mehr Videoleistung und neue Formate für Content-Ersteller.

APS-C-Flaggschiff: EOS R7 Mark II

Für die zweite Generation der R7 deuten Leaks auf einen deutlichen Leistungssprung hin. Besonders auffällig ist die wiederkehrende Behauptung eines deutlich hochauflösenderen APS‑C‑Sensors, der das Crop‑Format in Kombination mit schnellen Serienbildraten attraktiver machen würde.

Detailaufnahme eines APS-C-Kamerasensors mit modernem Chip-Design
Die R7 II soll einen hochauflösenden 40-MP-APS-C-Sensor mit verbesserter Auslesegeschwindigkeit erhalten.

Vermutete Eckdaten der EOS R7 Mark II
Sensor Neuer APS‑C‑CMOS, rund 40 Megapixel
Bildprozessor Aktualisierte DIGIC‑Generation (Nachfolger des DIGIC X)
Autofokus Dual‑Pixel‑AF mit erweitertem KI‑Tracking
Serienaufnahmen Elektronisch sehr schnell (20–30 B/s), mechanisch deutlich langsamer
Video 8K‑Option wahrscheinlich (mit Crop), 4K bis 120p möglich
IBIS In‑Body‑Stabilisierung, mehrere Stufen Kompensation
Speicher Dual‑Slots, Kombination aus SD und schnellerem Kartenformat denkbar
Anschlüsse USB‑C, Mikrofoneingang, Kopfhörer, HDMI

Einige Quellen erwähnen zusätzlich ein separates Modell mit Fokus auf Videoproduktion, das intern als R7 V bezeichnet wird und speziell Vloggern und Filmern entgegenkommen könnte.

EOS R6 Mark III: schnelles Vollformat mit Stacked‑Sensor?

Die R6‑Nachfolgerin wird für die erste Jahreshälfte bis in den Spätsommer 2025 hinein erwartet. Erwähnt werden ein moderner 24‑Megapixel‑Stacked‑Sensor, der die Auslesegeschwindigkeit verbessert, sowie erweiterte Tracking‑Funktionen auf Basis von KI.

Für Videografen wäre vor allem relevant, dass die Kamera 4K‑Aufnahmen mit bis zu 120 Bildern pro Sekunde unterstützen soll. Gehäuseoptimierungen, ein besseres Display und schnelle Karteinschübe stehen ebenfalls auf den Gerüchtezetteln.

Retro‑Modell im Klassiker‑Look: EOS RC

Neben leistungsorientierten Bodys kursiert die Idee einer spiegellosen Kamera im Retro‑Design, die sich an klassischen Canon‑SLRs wie der AE‑1 orientiert. Ziel soll ein Gerät sein, das haptische, mechanische Bedienelemente mit moderner Sensor‑ und Autofokus‑Technik kombiniert.

Klassische Kamera mit mechanischen Drehreglern und analogem Bediengefühl
Das Retro-Modell EOS RC soll haptische Bedienelemente mit moderner Sensortechnik verbinden.

Konzeptionell ist von einem Hybridsucher die Rede, der digitale Anzeigeoptionen mit einem analogen Bediengefühl verbindet — ein Produkt für Stilbewusste und Sammler, aber auch für Fotografen, die bewusst anderes Handling suchen.

PowerShot V3: kompakte Vlogger‑Kamera?

Für Content‑Creator und Vlogger tauchen häufiger Hinweise auf eine neue PowerShot‑Generation auf. Die sogenannte PowerShot V3 soll mit einem größeren 1,4‑Zoll‑Sensor, einem schwenkbaren Display und einfacher Nutzerführung besonders auf Social‑Media‑Produktion ausgerichtet sein.

Positioniert würde sie gegen kompakte Modelle von Mitbewerbern, die schnellen Zugang zu Bild‑ und Video‑Workflows versprechen.

Was bedeutet das für Nutzer?

Für Fotografen würde ein 40‑MP‑APS‑C‑Sensor die Möglichkeit bringen, mehr Bildausschnitt für Freisteller oder große Drucke zu gewinnen, ohne sofort auf Vollformat umzusteigen. Videoproduzenten könnten durch 8K‑Optionen und 4K/120p neue kreative Spielräume erhalten — zugleich steigen Anforderungen an Speicher und Wärmeverwaltung.

  • Speicher & Workflow: Höhere Auflösungen verlangen schnellere Karten und mehr Speicherplatz.
  • Objektive: APS‑C mit hoher Auflösung profitiert von hochwertigen, scharfen Objektiven.
  • Wärmemanagement: Lange 8K‑Aufnahmen können Hitzeprobleme und Limitierungen nach sich ziehen.
  • Systemwahl: Mit Retro‑Modellen und kompakten Vlogger‑Bodies spricht Canon unterschiedliche Nutzergruppen gleichzeitig an.

Die Pläne würden Canon erlauben, sowohl Profi‑ als auch Amateursegmente zu bedienen – vorausgesetzt, die angekündigten Funktionen werden praktisch umsetzbar und ausbalanciert.

Alle genannten Details basieren auf Leaks, Branchenberichten und Hinweisen von Insidern; offizielle Produktankündigungen seitens Canon stehen bislang noch aus. Beobachter sollten die offiziellen Präsentationen im Verlauf von 2025 abwarten, bevor Entscheidungen zu Kauf oder Upgrade getroffen werden.

Quellenhinweis: Zusammenstellung aus branchenüblichen Leaks und Berichten (u. a. einschlägige Technik‑ und Fotoportale).

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