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Städtisches Licht macht Nachtfotografie heute schwieriger denn je – daran leidet nicht nur die Sternenfotografie, sondern jede Aufnahme mit hohem Dunkelanteil. Der Reisefotograf Max Montella hat auf Tour zwei Varianten des Astroklar-Filters ausprobiert, um zu prüfen, ob Filtertechnik den Gelbstich und die Lichtaufhellung wirklich reduziert.
Erste Eindrücke: Verarbeitung und Haptik
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Montella setzte sowohl die rechteckige 100‑mm-Variante als auch die runde Version des Filters ein. Beim Auspacken fiel ihm sofort die solide Verarbeitung auf: das Glas wirkt sauber gefertigt, die Oberflächenbeschichtung robust.

Besonders positiv genannt wurden die Schutzbehältnisse: der Rechteckfilter wird in einem gepolsterten Etui geliefert, der Rundfilter in einer stabilen Kunststoffbox, was den Transport erleichtert und Kratzschäden vorbeugt.
Wie sich die Optik verändert
In der praktischen Anwendung reduzierte der Filter merklich die gelbliche Tönung durch künstliche Beleuchtung. Farben erscheinen frischer, und der natürliche Charakter der Szene bleibt erhalten – ohne dass nachträglich starke Korrekturen nötig werden.
Montella betont, dass die Bildschärfe erhalten blieb; Messbares wie Unschärfen oder Kontrastverluste seien nicht feststellbar gewesen. Die Filteroberfläche zeigte sich unempfindlich gegenüber Fett- und Wasserflecken, was die Handhabung unter Feldbedingungen vereinfachte.
- Reduktion von Lichtverschmutzung: weniger gelber Farbstich, klarere Himmelsdarstellung
- Oberflächenbeschichtung: öl‑, wasser‑ und schmutzabweisend
- Keine sichtbaren Schärfeverluste: feine Details blieben erhalten
- Transport und Schutz: gepolstertes Etui für Rechteck, stabile Box für Rundfilter
- Kompatibilität: Rundfilter mit Gewinde, Rechteck lässt sich in Standardhalter einsetzen
Praxisnotizen
Den Filter testete Montella bereits beim Übergang von Tageslicht zu Dämmerung und anschließend bei völliger Nacht. Die Unterschiede waren sofort erkennbar: weniger Aufhellung am Horizont, besser durchzeichneter Vordergrund und ein natürlicheres Blau im Zenit.

Für Außenaufnahmen in städtischen oder vorstädtischen Regionen bedeutet das konkret weniger Zeit beim Entwickeln am Rechner. Filtereinsatz reduziert oft das Bedürfnis nach selektiven Farbkorrekturen und aufwendigen Masken in der Nachbearbeitung.
Was im Lieferumfang auffällt
Der Lieferumfang ist knapp, aber praktisch gestaltet: jeweils ein Filter in passender Schutzverpackung, gegebenenfalls Adapterringe oder ein Halter beim Rechteckformat. Eine dezente Anleitung zur Pflege der Beschichtung rundet das Paket ab.
Warum das jetzt relevant ist
Mit wachsender Lichtverschmutzung werden Nachthimmel und Sternbilder in vielen Regionen zunehmend unsichtbar. Für Reisefotografen, Astrofotografen und ambitionierte Hobbyfotografen kann ein spezialisierter Filter den Unterschied ausmachen zwischen langwieriger Nachbearbeitung und einer direkt brauchbaren Aufnahme.
Montellas Fazit: Die getesteten Astroklar‑Varianten liefern eine praktische Unterstützung für Nachtaufnahmen, schonen Zeit in der Postproduktion und überzeugen durch Verarbeitung und Schutzkonzept. Für Fotografen, die regelmäßig unter aufgehelltem Himmel arbeiten, sind solche Filter eine überlegenswerte Ergänzung zur Ausrüstung.











