F:X Pro Mark II: magnetischer Rundfilter überrascht im Kameraeinsatz

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Ein erfahrener Ausrüstungsprüfer hat die neue Generation magnetischer Rundfilter der F:X Pro-Serie in Island ausprobiert – und liefert damit relevante Hinweise für Landschafts- und Reisefotografen: Die Mark‑II-Modelle versprechen vor allem verbesserte Handhabung bei widrigen Bedingungen und weniger Vignettierung an sehr weitwinkligen Objektiven.

Was im Vergleich zum Vorgänger auffällt

Bei näherer Prüfung fällt zuerst die veränderte Konstruktion auf. Die einzelnen Filter besitzen neue Aussparungen, die das Greifen und Abnehmen deutlich erleichtern — ein Vorteil bei Kälte oder mit Handschuhen. Ebenso wurde die Beschriftung am Rahmen überarbeitet, sodass sich der Filtertyp schneller identifizieren lässt.

Detailansicht der neuen Filteraussparungen und Grifflaschen am Mark-II-Rundfilter
Die überarbeitete Konstruktion mit Grifflaschen erleichtert Wechsel auch bei Kälte.

  • Griffigkeit: Ränder mit Laschen erleichtern das Trennen der Scheiben
  • Erkennbarer Filtertyp: Beschriftung am Rahmen schafft Übersicht im Feld
  • Weniger Vignettierung: Größerer Durchmesser reduziert Randabschattung an Ultraweitwinkeln
  • Haltbarkeit: Beschichtetes Glas soll Kratzern und rauem Gelände besser trotzen

Diese Anpassungen betreffen nicht nur Komfort, sondern auch die Einsatzpraxis: Wer häufig in windigen, nassen oder kalten Regionen arbeitet, gewinnt spürbar Zeit und reduziert das Risiko, Filter zu beschädigen.

Praxis: Zwei Beispielaufnahmen aus Island

Für den Praxistest begleitete der Tester das Set auf Tour durch die klassische Insel-Landschaft. Im Feld zeigten sich die Stärken besonders bei Gegenlichtsituationen und beim Erzielen längerer Belichtungszeiten ohne Farbverschiebung.

Kamera Brennweite Blende ISO Belichtungszeit Verwendeter Filter
Sony ILCE‑7M4 16 mm f/11 ISO 50 1/3 s Polfilter (Mark II)
Sony ILCE‑7M4 19 mm f/8 ISO 200 1,6 s Polfilter (Mark II)

Im rauen Inselklima überzeugte das Glas durch gleichmäßige Durchzeichnung und gute Reflexionsunterdrückung. Der Prüfer hebt hervor, dass die Verarbeitung auch längeren Auf- und Abbauphasen sowie Spritzwasser gut standhält.

Wer profitiert am meisten von der Mark‑II-Serie?

Die Filter sind nicht nur für klassische Landschaftsbilder sinnvoll: Reisefotografen, die leichtes Gepäck und schnelle Wechsel schätzen, gewinnen durch das geringe Gewicht. Porträtfotografen profitieren ebenfalls — vor allem bei sonniger Außenaufnahme in Kombination mit offener Blende und Blitz.

Reisefotograf mit leichter Ausrüstung in einer Berglandschaft
Leichte magnetische Filter ermöglichen schnelle Wechsel und reduzieren Gepäckgewicht.

Für den Alltag empfiehlt der Tester eine Kombination aus mindestens zwei verschieden starken ND‑Filtern plus einem Polfilter. In seinem Standardset fanden sich beispielsweise ND8, ND64 und ein Polfilter — alle als Teil des getesteten Mark‑II‑Sets.

Fazit

Die Mark‑II-Version der F:X Pro magnetischen Rundfilter liefert vor allem Verbesserungen bei Handling und Nutzungskomfort, ohne die optische Qualität zu opfern. Die größeren Durchmesser verringern Vignettierung an sehr weiten Blickwinkeln, die Griffflächen erleichtern den praktischen Einsatz. Insgesamt sieht der Prüfer das Set als robuste, flexible Option für Fotografen, die viel draußen unterwegs sind.

Hinweis: Gorilla®‑Glas ist eine eingetragene Marke von Corning Incorporated.

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