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Vom 23. bis 25. Oktober 2026 verwandelt sich Lünen erneut in einen Treffpunkt der internationalen Naturfotografie: Beim 32. Internationalen Naturfotofestival der Gesellschaft für Naturfotografie (GDT) treffen sich Fotografen, Wissenschaftler und Naturschützer, um Bilder, Techniken und Schutzinitiativen zu präsentieren. Für Fotograf:innen und Naturinteressierte ist das Festival diesmal besonders relevant, weil es Praxiswissen, aktuelle Naturschutzdebatten – etwa zur Rolle von KI in der Fotografie – und ein umfangreiches öffentliches Rahmenprogramm verbindet.
Was Besucher erwarten können
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Die Veranstaltung bündelt drei Tage mit Workshops, Vorträgen und Ausstellungen. Während der Freitag überwiegend praxisorientierten Seminaren vorbehalten ist, stehen Samstag und Sonntag im Zeichen internationaler Bildgeschichten und fachlicher Diskussionen. Ergänzend richtet die GDT ein kostenfreies Begleitprogramm aus, das auch ohne Ticket zugänglich ist.
Der Kartenverkauf für Seminare und Vorträge läuft seit dem 7. August 2026; GDT-Mitglieder hatten eine Vorverkaufsfrist. Viele Programmpunkte, etwa Ausstellungen und Marktstände, sind kostenlos – das öffnet das Festival für Hobbyfotograf:innen, Familien und Interessierte ohne Fachticket.
Seminare am Freitag – kurz, intensiv, praxisnah
Der erste Tag bietet Workshops für Einsteigerinnen und Profis gleichermaßen: Technik- und Bildbearbeitungs-Schwerpunkte wechseln mit kreativen Formaten wie Storytelling oder Nature Journaling. Einige Beispiele aus dem Programm, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

- Praxis zu Kameras und Workflow: Tipps zur optimalen Kamerakonfiguration und zum RAW-Workflow – mit Gelegenheit, aktuelle Modelle auszutesten.
- Musik als kreative Quelle: Ein Seminar über die Übersetzung von Rhythmus und Stimmung in fotografische Bildideen.
- Landschaftsbearbeitung: Ein englischsprachiges Modul zur professionellen RAW-Entwicklung mit Fokus auf Atmosphäre und Lichtwirkung.
- Blitztechniken für die Naturfotografie: Grundlagen und kreative Anwendungen in der Feldpraxis.
- Storytelling & Nature Writing: Verbindung von Bild und Text, um Motive erzählerisch zu vertiefen.
| Tag | Schwerpunkt | Format |
|---|---|---|
| Freitag, 23.10.2026 | Technik, kreative Praxis | Seminare & Workshops |
| Samstag, 24.10.2026 | Internationale Bildgeschichten | Vorträge & Diskussionen |
| Sonntag, 25.10.2026 | Naturschutz- und Langzeitprojekte | Vorträge & Preisverleihung |
Vorträge am Wochenende – globale Perspektiven
Die Vortragsslots zeigen Reportagen aus Polarregionen, Gebirgslandschaften und Schutzgebieten, aber auch Projekte, die Fotografie mit Forschung und Umweltarbeit verknüpfen. Themen reichen von Mooren und Wattenmeer über Bärenprojekte in Italien bis zu Expeditionen auf Sokotra.

Besonders aktuell: Ein Beitrag zur Debatte um künstliche Intelligenz und Bildauthentizität, gefolgt von einer Podiumsdiskussion mit Expert:innen über Vertrauen in fotografische Arbeit. Solche Gespräche adressieren nicht nur Fotograf:innen, sondern auch Redaktionen, Kurator:innen und Bürger, die sich fragen, wie visuelle Belege künftig bewertet werden.
Kostenfreie Angebote – für alle offen
Wer keine Karten für Seminare oder Vorträge hat, kann dennoch zahlreiche Programmpunkte besuchen. Zu den kostenfreien Highlights zählen:
- Internationale Fotoausstellungen mit aktuellen Serien und Langzeitprojekten
- Großer Fotomarkt mit Equipment und Verlagen
- Showbühne mit Kurzpräsentationen und Diskussionen
- Preisverleihung und Ausstellungseröffnung des Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf des Jahres“
Damit bietet das Festival auch für Gelegenheitsbesucherinnen und -besucher einen umfassenden Einblick in aktuelle Trends der Naturfotografie und in Schutzfragen.
Warum das Festival jetzt wichtig ist
Neben ästhetischen Entdeckungen steht das Festival in diesem Jahr im Zeichen drängender Fragen: Wie können Fotografien Schutzmaßnahmen befördern? Welche Rolle spielen technische Innovationen – inklusive KI – in der Bildproduktion und -bewertung? Die Antworten beeinflussen, wie Naturschutzprojekte kommuniziert und öffentlich unterstützt werden.
Für Fotoenthusiasten ist das Angebot eine Chance, neues Handwerkszeug zu erlernen, Netzwerke zu knüpfen und aktuelle Projekte kennenzulernen. Für Fachleute liefert das Festival Plattformen zur Debatte über Ethik, Authentizität und die Zukunft visueller Öffentlichkeiten.
Praktische Hinweise: Das Festival läuft vom 23. bis 25. Oktober 2026 in Lünen; wer an Seminaren oder den großen Vorträgen teilnehmen möchte, sollte prüfen, ob zu seinem Wunschtermin noch Tickets verfügbar sind, da einige Veranstaltungen limitiert sind.











