Angesichts steigender Energiepreise hat der Fotograf Stephan Wiesner auf seinem YouTube‑Kanal die smarten Heizkörperthermostate von Rollei Energy ausprobiert – inklusive Tür‑ und Fensterkontakt und ZigBee‑Zentrale. Sein Test zeigt schnell, wie einfach sich die Geräte montieren, steuern und in einen Alltag mit Anwesenheitsprofilen integrieren lassen.
Wiesner beginnt mit der Montage und betont, dass er sich nicht als Heimwerker sieht – dennoch klappte das Anbringen problemlos. Die Geräte sind für gängige Ventile des Typs M30x1,5 ausgelegt; für andere Systeme liegen Adapter bei. Damit passen die Thermostate auch auf Anschlüsse wie Danfoss (RAVL, RA, RAV), Giacomini, Caleffi und M28x1,5.
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Im nächsten Schritt demonstriert er den Betrieb im manuellen Modus. Die am Gerät angezeigte Zieltemperatur hat er mit einem Thermometer überprüft und festgestellt, dass Anzeige und gemessener Wert eng übereinstimmen. Insgesamt beschreibt er die lokale Bedienung als unkompliziert und intuitiv.
Die smarten Funktionen laufen über die mitgelieferte ZigBee‑Zentrale, die im Heimnetzwerk eingebunden wird und über den Funkstandard mit den Thermostaten kommuniziert. Über die kostenlose App Smart Life lassen sich sowohl die Zentrale als auch die Thermostate aus der Ferne steuern – vom Heizplan bis zur Einzelsteuerung.
Besonders praktisch findet Wiesner den programmierbaren Heizplan‑Modus. Damit lassen sich Zeitfenster und Temperaturen für verschiedene Tage oder Wochenenden hinterlegen; die Steuerung erfolgt granular bis zu mehreren, getrennten Zeitplänen.

Der separat erhältliche Tür‑ und Fenster‑Sensor schaltet die Heizung automatisch ab, wenn ein Fenster geöffnet wird, und wieder an, sobald es geschlossen ist — eine Funktion, die Heizverluste verhindert und das Zusammenspiel mit dem Thermostat vereinfacht. Auch diese Automatik lässt sich in der App konfigurieren.
- Kompatibilität: M30x1,5 sowie Adapter für Danfoss RAVL/RA/RAV, Giacomini, Caleffi, M28x1,5
- Anbindung: ZigBee‑Zentrale (Einbindung ins WLAN, Steuerung per App)
- Steuerung: manuell am Gerät oder per Smart Life-App, inklusive Heizplänen
- Zusatzsensor: Tür‑/Fensterkontakt für automatische Abschaltung
Für Wiesner, der nicht ständig im Studio ist, sind zwei Modi ausreichend: „Anwesend“ und „Abwesend“. Vor der Rückkehr kann er per App die Heizung so aktivieren, dass das Studio bereits vor der Ankunft die gewünschte Temperatur erreicht – eine Kombination aus Komfort und potenziellen Einsparungen.
Was bedeutet das für Nutzer? Smart gesteuerte Thermostate erleichtern die Temperaturplanung, verhindern unnötiges Heizen und bieten Fernzugriff, was besonders für Ferienwohnungen, Büros oder selten genutzte Räume relevant ist. Wichtig bleibt vorher zu prüfen, ob das vorhandene Heizungsventil kompatibel ist und ob im Haushalt eine ZigBee‑Zentrale betrieben werden kann.
Wiesners Fazit bleibt sachlich: Die Geräte sind leicht montierbar, die Steuerung sowohl lokal als auch per App praktisch, und die Automatikfunktionen wie der Türkontakt sind unmittelbar nachvollziehbar. Für alle, die Heizkosten senken und den Komfort erhöhen wollen, liefern die Rollei‑Module einen unkomplizierten Einstieg in vernetztes Heizen.













