Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Skylum stellt seinen KI-Porträteditor Aperty ein: Das Unternehmen hat angekündigt, die Software am 4. November zu beenden und liefert für bestehende Käufer künftig keine Updates mehr — obwohl beim Verkaufsstart eine mehrjährige Update-Garantie gegeben wurde. Für Nutzer stellt sich damit unmittelbar die Frage: Was bleibt von gekauften Lizenzen, und wie sicher sind ähnliche Lifetime-Angebote?
Kein Update-Versprechen mehr erfüllt
Nach einer Mitteilung an Anwender fokussiert sich Skylum laut eigenen Angaben künftig vollständig auf sein Flaggschiff Luminar Neo. Bereits ab dem 20. September war Aperty nicht mehr im Verkauf, auch begleitende Social-Media-Kanäle wurden abgeschaltet. Wer die Software installiert hat, kann diese weiterhin nutzen — neue Funktionen oder Wartungs‑Updates sind aber nicht mehr zu erwarten.

- Entfernung aus dem Verkauf: ab 20. September nicht mehr erhältlich
- Offizielles Ende: 4. November (Produkt eingestellt)
- Letztes Update: erschienen im März
- Versprochene Laufzeit: beim Start wurden bis zu fünf Jahre Updates angekündigt
- Preispunkt: Lifetime‑Lizenz zum Start 2024 etwa 220 Euro
- Kommunikation: Skylum ging nach Berichten (u. a. PetaPixel) nicht darauf ein, wie fehlende Update-Jahre ausgeglichen werden
Lumen Flex im Praxistest: Mario Dirks optimiert Porträts mit LEDs
Pflanzenfotografie: Makroaufnahmen verwandeln Wegrand in ein Naturabenteuer
Porträtfunktionen wandern nach Luminar
Skylum betont, dass die Porträtbearbeitung von Aperty bereits in Luminar Neo integriert wurde und dort weiterentwickelt werden soll. Nutzer, die gezielt wegen dieser Funktionen Aperty kauften, sollen demnach nicht komplett leer ausgehen — die konkrete Leistungsparität und die langfristige Pflege der Features bleiben jedoch zu beobachten.

Vergleiche zwischen den Programmen sowie frühere Tests zeigten Stärken und Schwächen beider Ansätze; ob Luminar Neo künftig alle Spezialfunktionen in gleicher Qualität erhält, hängt vom weiteren Entwicklungsaufwand ab.
Ein Muster bei Skylum — und die Konsequenz für Käufer
Das Einstellen einzelner Produkte ist bei Skylum kein Einzelfall: Schon zuvor bündelte das Unternehmen Funktionen und setzte ältere Versionen zugunsten neuerer Software wie Luminar Neo außer Betrieb. Diese Strategie stärkt das zentrale Produktportfolio, bringt aber Unsicherheit für Käufer von Einzellizenzen mit sich.
Für Verbraucher bedeutet das konkret: Wer auf eine Lifetime‑Lizenz setzt, sollte das damit verbundene Risiko berücksichtigen — insbesondere, wenn Updates oder Kompatibilitätsgarantien ein Kaufargument waren.
Kurzfristig relevant ist zudem die Frage nach Support und Kompatibilität mit künftigen Betriebssystemen: Ohne weitere Updates können Funktionen mit der Zeit an Nutzbarkeit verlieren.
Haben Sie Aperty verwendet oder die Lifetime‑Lizenz gekauft? Wie bewerten Sie Skylums Umgang mit Kund:innen in diesem Fall — teilen Sie Ihre Erfahrungen gern in den Kommentaren.











