Zusammenfassung zeigen Zusammenfassung verbergen
Wenige Stunden vor Sigmas angekündigtem Special Event am 23. Oktober um 8:30 Uhr deutscher Zeit verdichten sich neue Leaks: Anders als zuletzt kolportiert könnte statt eines extrem lichtstarken 65-mm-Objektivs eine kompaktere Festbrennweite Premiere feiern – ein Modell, das besonders für Systemkameras interessant wäre.
Neue 50‑mm‑Festbrennweite der i‑Serie im Fokus
Der Gerüchteblog L‑Rumors berichtet, dass Sigma ein 50mm f/1.4 der i‑Serie vorstellen will. Demnach soll das Objektiv deutlich schlanker ausfallen als das bisherige 50/1.4, gleichzeitig aber annähernd die gleiche Bildqualität liefern.

Für Fotografen bedeutet das: eine helle Normalbrennweite in einem deutlich kompakteren Paket – ideal für unterwegs oder bei Kameras, bei denen Platz und Gewicht eine Rolle spielen.
Soluna II-60 Dauerlicht vorgestellt: bessere Beleuchtung für Foto und Video
Emotionen in Fotos: Warum Bilder uns heute stärker berühren
- Brennweite: 50 mm
- Maximale Blende: f/1.4
- Design: i‑Serie, sichtbar kleiner als das aktuelle Sigma 50/1.4
- Bajonettoptionen: Sony E‑Mount und L‑Mount
Sigma fp II: eher Feinschliff als Revolution
Parallel zu dem neuen Glas soll Sigma laut derselben Quelle auch die Sigma fp II vorstellen. Die Aufmachung der Kamera bleibt demnach überwiegend vertraut; die äußeren Änderungen fallen dezent aus.

Laut Leak verändert Sigma die Frontbeschriftung und ersetzt die bisherige Ledertextur durch ein moderneres Finish im sogenannten Sigma‑BF‑Look. Eine praktische Neuerung betrifft das Display: Es lässt sich nun neigen, was die Bedienung bei Video-Aufnahmen oder aus ungewöhnlichen Blickwinkeln erleichtert.
Abgesehen von diesen kosmetischen Anpassungen sollen Bedienlayout und viele Anschlüsse unverändert bleiben.
- Sensor: 24‑Megapixel (teilweise gestapelt)
- Mount: L‑Mount
- Video/Format: Open Gate, interne RAW‑Aufzeichnung möglich
- Extras: optionaler EVF
- Preisprognose: rund 2.500 US‑Dollar (Schätzung)
Warum das jetzt relevant ist
Für Nutzer von kompakten Systemkameras wäre ein deutlich kleineres 50mm f/1.4 ein willkommenes Upgrade: weniger Gewicht, vergleichbare Lichtstärke und weiterhin hohe Bildqualität. Damit würde Sigma einen häufig geäußerten Wunsch bedienen — mehr Leistung in handlicheren Abmessungen.
Die fp II scheint das fp‑Konzept eher zu verfeinern als neu zu erfinden. Wer bereits mit der ersten Generation arbeitet, dürfte kaum funktionale Sprünge erwarten, wohl aber verbesserte Alltagstauglichkeit durch das neigbare Display.
Was zu beachten ist
Bis zur offiziellen Präsentation bleiben viele Details offen: endgültige technische Daten, Verfügbarkeit und konkrete Preise. Auch das zuvor diskutierte 65‑mm‑„Bokeh‑Monster“ taucht in den aktuellen Leaks nicht auf — offenbar müssen Fans dieser Optik noch abwarten.
Das Special Event am 23. Oktober wird Klarheit bringen. Für Fotografen und Filmer könnten die angekündigten Produkte jedoch unmittelbare Auswirkungen haben: neue Optionen bei kompakten, lichtstarken Objektiven und ein behutsam überarbeitetes Kameragehäuse, das die fp‑Reihe im Praxisalltag attraktiver machen könnte.











