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Brightin Star hat sein extrem kompaktes 28‑Millimeter‑Objektiv für das Leica‑M‑Bajonett jetzt in einer neuen silbernen Ausführung vorgestellt. Für Nutzer klassischer Messsucherkameras ist die Neuauflage relevant, weil die Optik sehr dünn bleibt und nun eine helle Metalloptik bietet — die schwarze Version wurde laut Hersteller bereits in hoher Stückzahl verkauft.
Design, Maße und Konstruktion
Das Objektiv bleibt ein echter Platzsparer: Mit einer Einbautiefe von nur 9,9 Millimetern und einem Gewicht von knapp 125 Gramm zählt es zu den flachsten 28‑mm‑Linsen für das M‑Bajonett.
Die Mechanik ist bewusst minimalistisch: ein stufenloser Blendenring von f/2.8 bis f/16 und eine manuelle Fokussierung, die mit Messsuchern gekoppelt arbeitet. Optisch bestehen die 6 Linsenfelder unter anderem aus drei hochbrechenden Elementen und einem Glas mit besonders geringer Dispersion.
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- Brennweite: 28 mm
- Blende: f/2.8 – f/16 (stufenlos)
- Aufbau: 6 Linsenelemente (3 hochbrechend, 1 mit geringer Dispersion)
- Bautiefe: 9,9 mm
- Gewicht: 125 g
- Gehäuse: Messing
- Mount: nativ Leica‑M; Adapter von Brightin Star für GFX, Fujifilm‑X, Nikon‑Z, Canon‑RF, Sony‑E und L‑Mount
Farbvarianten und Oberflächen
Neu ist die Variante „Liquid Silver“: Eine satinierte Chromschicht plus schützende Polymerbeschichtung ersetzt die bisher einzige schwarz lackierte Ausführung. Beide Versionen setzen auf ein Messinggehäuse; die schwarze wird laut Hersteller von Hand lackiert.
Für Anwender, die Wert auf ein dezentes, aber hochwertiges Finish legen, bietet die silberne Fassung eine alternative Ästhetik — ohne technische Kompromisse.
Preis, Adapter und Zubehör
Brightin Star nennt einen US‑Listenpreis von 318,99 US‑Dollar für das reine Objektiv (umgerechnet etwa 275 Euro). Mit einem zusätzlichen Bajonett‑Adapter steigt der Preis auf bis zu 354,99 US‑Dollar. Ein sehr flacher Messing‑UV‑Filter (1 mm) ist separat erhältlich. Offizielle Endkundenpreise inklusive EU‑Mehrwertsteuer wurden noch nicht veröffentlicht.
Käufer sollten beachten: Der Aufpreis für Adaptervarianten macht das Gesamtpaket spürbar teurer — wer das Objektiv an mehreren Systemen nutzen möchte, zahlt entsprechend mehr.
Wozu das jetzt relevant ist
Die Neuauflage trifft zwei aktuelle Trends: Zum einen die Nachfrage nach besonders kompakten, leicht zu transportierenden Festbrennweiten für Messsucher‑Kameras; zum anderen die Vorliebe vieler Hersteller und Nutzer für helle Metalloberflächen. Brightin Star berichtet, die schwarze Ausführung sei bereits fast 10.000‑mal verkauft worden — ein Indiz, dass Interesse vorhanden ist.
Praktisch bedeutet das: Fotografen, die unterwegs wenig Gewicht und unauffällige Optiken bevorzugen, bekommen jetzt eine zusätzliche Design‑Option, ohne an Funktionalität einzubüßen.
Kaufüberlegungen
- + Sehr geringe Bauhöhe und geringes Gewicht — ideal für Messsucher und kompakte Sets.
- + Solide Materialien: Messinggehäuse und witterungsbeständige Beschichtung bei der silbernen Fassung.
- – Nur manuelle Fokussierung; für Anwender, die Autofokus benötigen, entfällt das Objektiv.
- – Zusätzliche Adapter erhöhen den Preis und bringen Montagetoleranzen mit sich.
Als alternative, ebenfalls sehr kompakte Option im 28‑mm‑Segment wird gelegentlich das Thypoch Eureka 28 mm f/2.8 genannt — ebenfalls manuell fokussiert und in Retro‑Optik verfügbar.
Herstellerangaben zufolge startet die silberne Version nun in den Verkauf; konkrete Termine und EU‑Preise stehen noch aus.












