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Wir konnten die neue DJI OSMO 360 II vorab testen und zeigen, warum die Kamera für Action‑ und 360‑Grad‑Aufnahmen jetzt relevanter wirkt als zuvor: Höhere Auflösungen, langsamere Zeitlupe und ein erweiterter Bildumfang bringen echte Vorteile für Sportaufnahmen und kreative Perspektiven.
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Praxis: vielseitig montierbar, robust unterwegs
Im Test setzte das Team die Kamera auf einem Selfie‑Stick, am Longboard und an verschiedenen Stellen am Fahrrad ein. Die Befestigungsoptionen sind praxisgerecht und erlauben ungewöhnliche Blickwinkel ohne großen Aufwand.

Besonders auffällig: Die OSMO 360 II lässt sich schnell montieren, bleibt stabil bei höheren Geschwindigkeiten und verarbeitet Vibrationen besser als frühere Modelle. Das Ergebnis sind flüssigere Reels und weniger Nacharbeit im Schnitt.
Wichtigste Merkmale auf einen Blick
- Sensoren: Duale 1/1.1‑Inch CMOS (Front & Back)
- 360°‑Video: bis zu 8K 60p (auch 24/25/30/48/50 fps)
- Zeitlupe: 4K 240p für Slow‑Motion‑Sequenzen
- Farbtiefe: 10 Bit D‑Log M für mehr Tonwertumfang
- Dynamikumfang: offiziell rund 14,5 Blenden
- Timelapse: 16K 360° Timelapse
- Foto: 120 MP HDR 360° Mode
- Speicher: interner Speicher 105 GB + microSD‑Slot
- Maße & Gewicht: ca. 61 × 36,3 × 81 mm; ~183 g (bei uns 185 g)
- Blende/ISO: maximale Blende F1.9; ISO 100–51.200
- Tauchtiefe: bis 10 m ohne Gehäuse, bis 50 m mit optionalem Unterwassergehäuse
Bildqualität und Workflow
Die Kombination aus 10‑Bit‑Log‑Aufnahme und erweitertem Dynamikumfang erlaubt flexiblere Farbkorrekturen ohne starke Bildartefakte. In unseren Aufnahmen zeigten besonders helle Himmel und Schattenbereiche mehr Detail als erwartet.

DJI hat die OSMO 360 II spürbar auf einfache Produktionsabläufe ausgerichtet. DJI Studio integriert die 360‑Footage nahtlos, bietet voreingestellte Farbprofile und erleichtert Stitching‑Schritte – was besonders Einsteigern Zeit spart.
Neue Optionen: Linsen, Recording und Spezialfunktionen
Neu sind austauschbare Linsen mit härteren Oberflächen, was die Kamera langlebiger im Alltag macht. Außerdem unterstützen Spotlight Follow und Dual Recording kreative Einsatzszenarien, etwa wenn eine Motiverfassung parallel zur 360°‑Aufnahme gewünscht ist.
Einsatzbeispiele und Einschränkungen
Die Kamera eignet sich besonders für:
- Action‑Sportler und Outdoor‑Creator, die vielseitige Montagepunkte nutzen
- Content‑Produzenten, die 360°‑Material in hohen Auflösungen benötigen
- Unterwasseraufnahmen mit entsprechendem Gehäuse
Begrenzungen sind eher praxisbezogen: hohes Datenvolumen fordert schnelle Speicherlösungen und leistungsfähige Rechner fürs Editing. Außerdem ist die Kamera für sehr anspruchsvolle Kinoproduktionen keine vollwertige Alternative zu großen Cine‑Sensoren.
Kurzfazit
Die OSMO 360 II bringt spürbare Fortschritte: 8K 60p und 4K 240p erweitern die kreativen Möglichkeiten, während 10 Bit D‑Log M und ein größerer Dynamikumfang die Nachbearbeitung erleichtern. In Kombination mit dem verbesserten Workflow von DJI Studio bleibt die Kamera vor allem für mobile Creator und Action‑Enthusiasten eine überzeugende Option.
Für alle, die regelmäßig 360°‑Material produzieren und gleichzeitig schnelle, robuste Hardware brauchen, ist die OSMO 360 II eine der derzeit interessantesten Lösungen auf dem Markt.












