Sonys NP-FW50 ist der Brot-und-Butter Akku des Herstellers für größere Kameras und wird in fast allen Systemkameras (mit Ausnahme der neuen A9 und der A7 III) verwendet. Dazu zählen die APS-C Systemkameras (A5000 / A5100 und A6000, A6100, A6300, A6400, A6500) sowie die Vollformat Spiegellosen der A7 Reihe (erste und zweite Generation). Auch in den Cyber-shot Superzooms RX10, RX10 II, RX10 III und RX10 IV kommt er zum Einsatz. Das Original verfügt über eine Kapazität von 1.020 mAH und ist je nach Kameramodell für etwa 400 Aufnahmen pro Ladung gut:
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Bei allen oben aufgeführten Sonymodellen wird der Akku über USB in der Kamera geladen, ein eigenständiges Ladegerät zum Laden außerhalb der Kamera ist nicht dabei. Besonders wenn man Akkus auf Vorrat laden will, ist das nicht sehr praktisch.
Als Zubehör bietet daher Sony ein externes Ladegerät an, das ACC-TRW:
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Besonders Videoaufnahmen (bei den ganz neuen Modellen in 4K) und die Verwendung des elektronischen Suchers nagen allerdings sehr am Akku und daher ist es im Allgemeinen ratsam, ein oder zwei Reserveakkus anzuschaffen. Bei einer unverbindlichen Preisempfehlung von etwa 60 Euro für das Sonyoriginal fragt sich der Foto und Filmfreund dann natürlich, ob es nicht auch eine preiswertere Alternative gibt.
Tatsächlich bieten mittlerweile verschiedene Hersteller kompatible Akkus an, die zum Teil erheblich billiger als das Original sind. Die Nachbauten haben in der Regel die gleiche oder sogar etwas höhere Kapazität. Etwa dieses Modell von Patona der neuesten Generation, das den FW50 100% ersetzen kann, dabei allerdings nur etwa ein Drittel kostet:
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Aber aufpassen: Nur bei den neuesten Fremdakkus, so wie bei dem Patona oben, ist bereits ein NP-FW50-kompatibler „InfoChip“ verbaut. Der Chip wird zur korrekten Berechnung der Akkurestlaufzeit durch die Kamera benötigt. Bei Akkus ohne Chip kann je nach Kamera die Restlaufzeit falsch berechnet werden oder der Akku wird ständig als leer angezeigt. Derartige Akkus sind nochmals etwas billiger, wir würden sie aber heute nicht mehr empfehlen.
Am besten kauft man gleich ein Set bestehend aus Akkus und passendem Ladegerät. Zwar kann der Akku über USB auch in der Kamera aufgeladen werden, aber mit dem Lader geht es schneller und schonender für die Kontakte an Akku und Kamera. Besonders komfortabel geht es mit einem Ladegerät, das den Ladefortschritt direkt anzeigt, wie hier:
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Im Set enthalten sind außer dem Lader gleich zwei Akkus. Das Ladegerät kann dabei alternativ über die Steckdose oder den Zigarettenanzünder im Auto mit Strom versorgt werden; entsprechende Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Als Zugabe verfügt das Ladegerät noch über einen USB-kompatiblen 5V Ausgang, sehr praktisch, um nebenbei das Handy oder ähnliches aufzuladen. Das komplette Set ist dabei noch preiswerter als ein einzelner Originalakku. Unsere Empfehlung.
Eine wichtige Frage. Die Kamerahersteller schließen in der Regel eine Garantie aus, wenn die Kamera durch den Fremdakku beschädigt wird. Entsprechende Klauseln finden sich im Allgemeinen in der Anleitung zur Kamera. Es bleibt letztlich die Entscheidung des Kamerabesitzers, ob der Originalakku oder ein Nachbau verwendet wird.
Da gibt es einiges zu beachten, siehe diesen Beitrag.
Veröffentlicht: 22.08.2017 09:30
Autor: Camera Creativ Team
Bildnachweis: Camera Creativ bzw. Hersteller (soweit nicht anders angegeben)
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